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Alexander Baltz

Jahreshauptversammlung der Baugenossenschaft

Das wiedergewählte Aufsichtsratsmitglied Marco Blaschke (Mi.) mit den Vorstandsmitgliedern Christoph Buske (re.) und Christoph Mehrpahl.

Das wiedergewählte Aufsichtsratsmitglied Marco Blaschke (Mi.) mit den Vorstandsmitgliedern Christoph Buske (re.) und Christoph Mehrpahl.

Bild: Alexander Baltz

Neustadt in Holstein. 34 Mitglieder der Baugenossenschaft eG Neustadt trafen sich mit Vorstand und Aufsichtsrat am vergangenen Mittwoch zur Jahreshauptversammlung im Marienhof. Dass der Bedarf an günstigen, gut ausgestatteten Wohnungen unverändert hoch ist, spiegelt sich vor allem darin wieder, dass wie auch in den Vorjahren nennenswerte Leerstände auch im Jahr 2023 nicht zu verzeichnen waren.

Den Jahresbericht präsentierte Geschäftsführer Christoph Buske und blickte dabei auf eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr zurück. Die Baugenossenschaft verfügt derzeit über 1.390 eigene Wohnungen mit einer Wohnfläche von 77.149 Quadratmetern in Neustadt, Grömitz und Cismar sowie 182 Garagen, neun gewerbliche Einheiten und ein Verwaltungsgebäude. Im Vergleich zum Vorjahr sind acht Neubau-Wohnungen im Westpreußenring 30-36 dazugekommen, in diesem Jahr werden weitere vier Wohnungen planmäßig fertiggestellt. Auch unbebaute Grundstücke in Neustadt mit einer Fläche von 6.177 Quadratmetern zählen unverändert zum Eigentum der Baugenossenschaft.

„Für die Zukunft erwarten wir weiterhin eine Leerstandsquote auf niedrigem Niveau. Die Fluktuationsquote ist im Vergleich zum Vorjahr mit 6,04 Prozent (Vorjahr 6 Prozent) leicht gestiegen“, so Buske.

„Die deutlich gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten in Folge des Ukraine-Krieges dämpfen die Investitionen im Wohnungsbau und führen zu höheren Unsicherheiten. Mit dem Auslaufen von Energielieferungsverträgen müssen Wohnungsunternehmen und ihre Mieter zudem mit einem deutlichen Preisanstieg und damit einem entsprechenden Anstieg der Vorauszahlungen rechnen“, erklärte der Geschäftsführer weiter. Für Neustadt erwarte man trotzdem für die kommenden Jahre eine sich weiter positiv entwickelnde Vermietungssituation durch steigende Bevölkerungszahlen. „Auch wegen der guten Lebensqualität“, so Buske.

Für 2025 beabsichtigt die Baugenossenschaft ein eigenes Grundstück im Kiekebusch zu bebauen, falls Fördermittel des Landes freigegeben werden. Noch in diesem Jahr soll das Gebäude Danziger Straße 34-36 für rund 710.000 Euro energetisch saniert werden.

Wahlen zum Aufsichtsrat: Marco Blaschke wurde einstimmig wiedergewählt. (ab)


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