Alexander Baltz

Rückblick auf den Corona-Sommer - Tourismus-Service Grömitz zieht trotz Covid-19 eine positive Bilanz

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Jan Femerling und Jacqueline Felsmann vom Tourismus-Service Grömitz blicken auf den vergangenen Sommer zurück.

Jan Femerling und Jacqueline Felsmann vom Tourismus-Service Grömitz blicken auf den vergangenen Sommer zurück.

Grömitz. Aus einer Krise zu lernen und Chancen für die Zukunft zu entwickeln - darin liegt die Stärke aller Firmen und Betriebe, die nun seit über sechs Monaten von den Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen betroffen sind.
 
 
Der Tourismus-Service Grömitz hat die Zeit genutzt und bereits vor Saisonstart schnell reagiert. Vorhandene Konzepte wurden genauso wie alle Großveranstaltungen über Bord gekippt und zügig Ersatz geschaffen. Ein ungewöhnlicher Sommer geht nun zu Ende. „Im März konnte man sich noch gar nicht vorstellen, was dieses Jahr alles so passiert. Am Ende haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und die Saison ist besser gelaufen als gedacht. Mit unserem Konzept, Veranstaltungen in den Kurpark zu verlegen, haben wir gezeigt, dass es möglich ist, etwas stattfinden zu lassen und gleichzeitig Platz zu haben. Man erreicht die Leute, die wirklich an einer Veranstaltung teilnehmen wollen und dankbar sind, dass etwas stattfindet“, blickt Jacqueline Felsmann (Abteilungsleitung Marketing) zurück.
 
 
An diesem Konzept wolle man auch zukünftig festhalten, denn immerhin konnten über die Saison verteilt über 10.000 Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen (bis zu 250 pro Veranstaltung). In der Tat - das Gelände bietet bequeme Sitzmöglichkeiten mit außreichend Abstand und bestem Blick auf die Bühne. Auch mit den Gästezahlen im Ort ist man zufrieden, denn es konnten mehr Tagesgäste als üblich in Grömitz begrüßt werden. Hotels und Ferienwohnungen waren nach dem Ende des Einreiseverbots wieder gut ausgebucht, erklärt Jan Femerling, Abteilungsleiter vom Veranstaltungsbüro des Tourismus-Service.
 
 
Er zeigt sich ebenfalls begeistert von der Eventfläche im Kurpark: „Viele kleine Veranstaltungen konnten wir hier bereits ab Juni stattfinden lassen. Auch Leistungsträger im Ort haben das coronakonforme Gelände mit Hygienekonzept genutzt. Wir durften das Kulturfestival Schleswig-Holstein hier begrüßen und auch Classical Beat haben wir hier stattfinden lassen, weil das im Strandbereich nicht umsetzbar gewesen wäre. Natürlich tut es weh, wenn durchkonzeptionierte Großveranstaltungen abgesagt werden mussten, aber der Kurpark ist eine tolle Location. Vor allem konnten wir damit auch die Künstler unterstützen, die in dieser für die gesamte Veranstaltungsbranche schweren Zeit besonders finanziell leiden“, so Jan Femerling. Man ist sich im Tourismus-Service einig: Erst jetzt hat man den Kurpark wirklich für sich entdeckt und möchte ihn auch im kommenden Jahr und auch nach Corona als Veranstaltungsort nutzen. (ab)


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