Stadtjugendpflege Neustadt in Holstein - Andreas Adler
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Am Gogenkrog 24
23730 Neustadt
Deutschland

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Marco Gruemmer

Halloween im Jugendtreff

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Neustadt in Holstein. Kürzlich fand unter der Betreuung des Flüchtlingsprojektes der Stadtjugendpflege im Jugendtreff am Gogenkrog eine kleine Halloweenparty für ukrainisch geflüchtete Kinder statt. Mit Hilfe von Übersetzern und Ehrenamtlichen vom Jugendtreffteam unter Anleitung von Gisela Vering waren einige der Kinder sehr erstaunt über die spontan stattfindende Party und den damit verbundenen Kulturaustausch. In der Ukraine kennt man das Herumlaufen und Fragen nach Süßigkeiten ebenfalls, aber eine kleine Feier mit gruseligem Fingerfood, Spielen und einer gruseligen Dekoration in einem Discoraum zum Tanzen war neu.

 

Während in der Modern Dance AG des Flüchtlingsprojekts “Moonwalk“ von den ukrainischen Mamis trainiert wurde, hatten die Kinder in der immer mittwochs stattfindenden Kinderbetreuung im Jugendtreff sichtlich Spaß. Eine Gruseldisco mit Animation, Musik und Spielen im Jugendtreff am Gogenkrog hatten sie noch nie erlebt. Der Kulturaustausch und die Informationen über den Unterschied von traditionellen Feiertagen in anderen Kulturen führte zu vielen spannenden Unterhaltungen. Dass das Halloweenfeiern und das Herumlaufen am 31. Oktober eher zur amerikanischen oder irischen Ursprungskultur gehören und es in Deutschland an das Rummelpottlaufen erinnere, war für alle eine gute Grundlage für viele Gespräche. Erst seit einigen Jahren ist der christliche Reformationstag am 31. Oktober in Deutschland ein offizieller Feiertag. In der Ukraine gab es ähnliche religiöse Reformationen, besonders in Bezug auf die unterschiedlichen Religionen, erklärte Barbara Dahlke-Neils vom Flüchtlingsprojekt. Während einige Feiertage in Deutschland traditionell gefeiert werden und auch lange dafür gekämpft wurde, kamen im Laufe der Zeit durch Reformationen und ständige politische Einflüsse in der Ukraine ebenfalls unterschiedliche ukrainische Feiertage zustande. So wird zum Beispiel das Weihnachtsfest der Ukraine erst Anfang Januar gefeiert und durch die unterschiedliche Religionen auch an unterschiedlichen Tagen. Die deutsche Weihnachtszeit bedeutet für die Ukrainerinnen und Ukrainer ganz normale Ferien, um sich auf die im Januar stattfindenden ukrainischen Weihnachts- und Festtage vorzubereiten.

 

Wer Fragen, Ideen oder Anregungen zum Flüchtlingsprojekt der Stadtjugendpflege Neustadt in Holstein hat, kann sich gerne an bdahlke@stadt-neustadt.de wenden oder in einer der Einrichtungen der Stadtjugendpflege vorbeischauen. (red)


Marco Gruemmer

Flüchtlingsprojekt: Sprach- und Sprechcafé

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Mit Humor und viel Lachen in lockerer Atmosphäre, lernt es sich gemeinsam viel leichter und macht Spaß.

Mit Humor und viel Lachen in lockerer Atmosphäre, lernt es sich gemeinsam viel leichter und macht Spaß.

Neustadt. Das „Sprach- und Sprechcafe“ des gemeinsamen Flüchtlingsprojektes der Stadtjugendpflege und der ev. Kirchengemeinde findet jeden 1. und 2. MIttwoch im Monat in den Räumlichkeiten der ev. Kirche in der Kirchstraße 7 in Neustadt statt.

 

Regelmäßig von 15.30 bis etwa 17.30 Uhr können sich dort geflüchtete Familien aus der Ukraine, Kinder und Jugendliche sowie Einheimische treffen, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen Sprach- und Schriftkompetenz zu erlernen. Das Angebot ist gratis und wird begleitet von Luise Herrmann (DAZ- und Religionslehrerin), Walter Rease (ehrenamtlicher Übersetzter) und dem ehrenamtlichen Team der ev. Kirche.

 

Das Team der Ehrenamtlichen der ev. Kirchengemeinde und der Stadtjugendpflege arbeiten Hand in Hand, um geflüchtete Menschen im Alltag und beim Spracherwerb, außerhalb von Schule und Beruf, zu unterstützen.

 

Wie schwierig es ist, zum Beispiel die Ableitung von Artikeln für ein Wort im Alltag zu finden, durfte die Projektleiterin Barbara Dahlke-Neils von der Stadtjugendpflege selbst vor Ort erfahren. Durch spielerisch einfache Einführungen werden deutsche Sprach- und Schriftkompetenzen den Teilnehmenden näher gebracht. Mit Humor und viel Lachen in lockerer Atmosphäre, lernt es sich gemeinsam viel leichter und macht Spaß.

 

„Es ist schwer für Fremde, sich in die deutsche Sprache einzufinden, Sprachbarrieren und Hemmnisse im Alltag zu überwinden. Selbst ein Besuch beim Arzt oder ein Formular auszufüllen oder einfach Kontakt aufzunehmen, stellt viele Geflüchtete vor große Herausforderungen. Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für Gesellschaft, Arbeit und gemeinsames Zusammenleben“, sagt Barbara Dahlke-Neils von der Stadtjugendpflege, die ihre eigenen Erfahrungen durch die monatelange Betreuung von Kriegsgeflüchteten machen konnte. Der Weg durch die Bürokratie, unterschiedliche Systeme und Regeln, ist oft kompliziert und ohne begleitende Hilfen von außerhalb kaum zu schaffen. Das „Sprach- und Sprechcafé“ ist ein Baustein, der Geflüchteten vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe bietet.

 

Der guten und schnellen Kooperation zwischen der ev. Kirchengemeinde und der Stadtjugendpflege ist es zu verdanken, dass ein weiterer Treffpunkt für geflüchtete Kinder und Jugendliche mit Familien geschaffen werden konnte. Wer Ideen, Fragen oder Anregungen hat oder einfach auch dabei sein möchte, ist bei den Treffen herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Mehr Informationen zum Flüchtlingsprojekt und weiteren Aktionen der Stadtjugendpflege, sind bei Barbara Dahlke-Neils unter bdahlke@stadt-neustadt.de sowie in den Einrichtungen der Stadtjugendpflege Neustadt erhältlich. (red)


Petra Remshardt

Ferienspaß mit Augenmaß

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Ziehen beim Ferienspaß an einem Strang: Stellvertretende Kinder- und Jugendberaterin Gisela Vering, Kinder- und Jugendberater Andreas Adler, Kinder- und Jugendbeauftragter Norbert Mohwinkel, Projketmanagerin Barbara Dahlke-Neils und pädogogische Leitung Jugendcafé Falk Krüger.

Ziehen beim Ferienspaß an einem Strang: Stellvertretende Kinder- und Jugendberaterin Gisela Vering, Kinder- und Jugendberater Andreas Adler, Kinder- und Jugendbeauftragter Norbert Mohwinkel, Projketmanagerin Barbara Dahlke-Neils und pädogogische Leitung Jugendcafé Falk Krüger.

Neustadt in Holstein. Mit über 100 Aktionen lädt der Neustädter Ferienspaß ein, die Sommerferien gemeinsam zu genießen. Das Team der Stadtjugendpflege Neustadt bietet Schülerinnen und Schülern ein sicheres und abwechslungsreiches Freizeitprogramm vor Ort. Die meisten Aktionen finden draußen in Kleingruppen statt. Geplant sind 30 brandneue sowie wie auch bewährte Freizeitangebote. Neben verschiedenen Ausflügen (auch mehrtägig), Sport-, Spiel-, Musik-, Bildungs- und Kreativangeboten der Stadtjugendpflege und einiger Vereine, gibt es auch spannende Online-Aktivitäten zu entdecken.
 
„Kinder haben über ein Jahr lang mit enormen Stress und Einschränkungen gelebt. Nun wollen wir soviel anbieten, wie verantwortbar ist“, erläuterte Kinder- und Jugendberater Andreas Adler. „Wir sind sehr froh, dass wir im Vorwege alles gebucht haben“, ergänzte Kinder- und Jugendbeauftragter Norbert Mohwinkel.
 
Am vergangenen Freitag haben alle Neustädter Schulen die gelben Ferienspaßhefte mit der fröhlichen Sonne erhalten. Schüler*innen anderer Schulen und ältere Jugendliche können ihr Heft im Jugendcafé neben dem Kremper Tor, im Jugendtreff am Gogenkrog 24 oder im Familientreff auf dem Spielplatz am Westpreußenring abholen, natürlich wieder kostenfrei. Bei Bedarf ist das Heft auch als PDF über die Website www.neustadt-jugend.de runterzuladen. Die jeweiligen Kostenbeiträge können nur bar oder mit Bildungskarte bei der Anmeldung bezahlt werden. Falls ein Wunschangebot ausgebucht ist, wird es Wartelisten und gegebenenfalls Ausweichtermine geben.
 
Zum gesundheitlichen Schutz von Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zur Vermeidung längerer Wartezeiten wird dringend um telefonische Reservierung des Anmeldetermins gebeten. Terminreservierung gibt es seit Montag, dem 31. Mai bis Freitag, dem 4. Juni, zwischen 15 und 19 Uhr beim Jugendcafé unter Tel. 04561/559425 oder mobil: 0151/10649422 oder per Mail: fkrueger@stadt-neustadt.de
 
Auch später, während der Anmeldezeiten, ist die kurzfristige telefonische Reservierung möglich, wobei Wartezeit in Kauf zu nehmen ist, unter 04561/17828 (Jugendtreff) oder mobil: 0151/10649422. Die Anmeldung findet wie gewohnt im Jugendtreff am Gogenkrog 24 statt. Vor den Ferien: 8. bis 10. Juni und 14. bis 17. Juni, jeweils 10 bis 14 Uhr. Die Anmeldung in den Ferien findet jeden Montag von 15 bis 19 Uhr statt.
 
An vielen Ferientagen können auch die freien Angebote der Stadtjugendpflege im Jugendcafé, Jugendtreff und Familientreff gratis und ohne Anmeldung genutzt werden.
 Alle weiteren Informationen zum Programm und den Anmeldebedingungen sind im Ferienspaßheft nachzulesen. Nähere Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln und weiteren Angeboten der Stadtjugendpflege Neustadt befinden sich auf der Website. Bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen bitte nachfragen, ob die jeweilige Wunschaktion im Einzelfall barrierefrei ist. (mg/red)


Am Gogenkrog 24
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