Kristina Kolbe

Schockanrufe in Ostholstein

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Die Polizei gibt Tipps für das richtige Verhalten bei Schockanrufen.

Die Polizei gibt Tipps für das richtige Verhalten bei Schockanrufen.

Ostholstein. Gegenwärtig kommt es in Ostholstein erneut vermehrt zu Schockanrufen. Den Angerufenen wird erklärt, dass ein Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine hohe Kaution zur Abwendung der Inhaftierung gezahlt werden müsse. Die Anrufer geben sich dabei entweder als Angehörige der Polizei oder als Mitarbeitende der Staatsanwaltschaft aus. Betroffen sind vornehmlich ältere Menschen. Unter dem genannten Vorwand wird die Zahlung einer hohen Kaution verlangt. Daher erinnert die Polizei erneut an die richtigen Verhaltensweisen, bei diesen Anrufen:

 

• Kontaktieren Sie unbedingt Ihre Angehörigen und hinterfragen die Richtigkeit eventueller Forderungen.

• Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über persönliche Lebensverhältnisse, persönliche Daten oder Ihre finanzielle Situation.

• Seien Sie grundsätzlich skeptisch gegenüber fremden Personen.

• Bewahren Sie keine großen Bargeldbeträge zu Hause auf.

• Die Polizei verlangt am Telefon niemals Überweisungen auf ein Konto oder die Übergabe von Bargeld.

• Lassen Sie sich den vollständigen Namen des anrufenden Polizisten sowie dessen Dienstort und Rückrufnummer geben und legen Sie dann auf. Im Zweifel kontaktieren sie die Polizei über 110 oder die nächstgelegene Dienststelle und hinterfragen dort den Anruf.

• Die Zahlung einer Kaution ist in Deutschland nicht üblich. (red)


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