Beistand am Lebensende e.V. - Ambulanter Hospizdienst Neustadt
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Marco Gruemmer

10.000 Euro nach Benefiz-Golfturnier

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Rotary-Präsident Krischan Höch, 1. Vorsitzende Beistand am Lebensende Annette Luise Schmitz, 2. Vorsitzende Beistand am Lebensende Stephanie Nissen, Lions-Präsidentin Vera Litzka, Mitarbeiterin Frauenberatung und Notruf Ostholstein Maeve Reichel sowie 1. Vorsitzender Klinik Clowns Lübeck Ekkehard Boll (v. lks.) bei der Spendenübergabe.

Rotary-Präsident Krischan Höch, 1. Vorsitzende Beistand am Lebensende Annette Luise Schmitz, 2. Vorsitzende Beistand am Lebensende Stephanie Nissen, Lions-Präsidentin Vera Litzka, Mitarbeiterin Frauenberatung und Notruf Ostholstein Maeve Reichel sowie 1. Vorsitzender Klinik Clowns Lübeck Ekkehard Boll (v. lks.) bei der Spendenübergabe.

Neustadt. 36 Golfer und 18 Minigolfer fanden sich Anfang September in Grömitz zum alljährlichen Benefizturnier vom Rotary Club Neustadt-Ostsee und Lions Club Neustadt ein. Bereits zum sechsten Mal wurde auf der Anlage des Golf Club Ostseebad Grömitz und der Grömitzer Minigolfanlage „Eldorado“ für einen guten Zweck gespielt. Die Präsidenten beider Clubs, Krischan Höch und Vera Litzka, freuten sich am Ende über eine gigantische Summe von 10.000 Euro und richteten ihren Dank an alle Firmen, Teilnehmer und privaten Sponsoren. Mit dem Geld eröffnete sich die Möglichkeit, regional Hilfestellung zu leisten. Bei einer Spendenübergabe im Hause der Stadtwerke Neustadt konnten der Verein Beistand am Lebensende, die Frauenberatung und Notruf Ostholstein sowie die Klinik-Clowns Lübeck einen beachtlichen Betrag in Empfang nehmen. „Wir möchten sie mit dieser Finanzspritze bei ihrer wertvollen Arbeit in diesen schwierigen Zeiten unterstützen“, sagten Vera Litzka und Krischan Höch.
 Beim Beistand am Lebensende fließt das Geld in die qualifizierte Ausbildung der Ehrenamtlichen, speziell im Bereich der Trauerbegleitung. Die Frauenberatung und Notruf Ostholstein möchte in die weitere Digitalisierung der Beratungsstelle sowie in Öffentlichkeitsaktionen investieren. Bei den Klinik-Clowns geht das Geld eins zu eins in die direkte Arbeit der Clowns in der Kinderabteilung des Universitäts-Klinikums Lübeck. Auch hier wird die Spende für Fortbildungen eingesetzt. (mg)


Marlies Henke

Solidarität bis zuletzt

Neustadt in Holstein. Am Samstag, 10. Oktober, ist Welthospiztag. Er steht unter dem Motto „Solidarität bis zuletzt“ und nimmt Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das im Februar 2020 das seit 2015 bestehende „Verbot der geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ (§ 217 StGB) für nichtig erklärt hatte.
 
Aus diesem Anlass möchte der Hospizverein „Beistand am Lebensende“ wieder einmal auf sich aufmerksam machen. „Wir wissen aus unserer täglichen Arbeit, dass ein Suizidwunsch Gründe hat, zum Beispiel die Angst vor Schmerzen und schweren Symptomen, vor Einsamkeit und Apparatemedizin sowie die Befürchtung, auf Hilfe angewiesen zu sein und seinen An- und Zugehörigen zur Last zu fallen“, so Ute-Maria Bleicker, Koordinatorin des Vereins. „Unsere Aufgabe, die der qualifizierten Ehrenamtlichen und der Koordinatorinnen, ist es, diese Ängste wahrzunehmen und Alternativen aufzuzeigen.“
 
„Schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten, dafür sind wir vom Ambulanten Hospizdienst seit 15 Jahren da“, so Ute-Maria Bleicker weiter. Denn: Noch immer ist zu wenig bekannt, dass Hospizarbeit und Palliativversorgung umfassende Möglichkeiten zur Unterstützung eines würdevollen, weitgehend beschwerdefreien, durchaus selbstbestimmten und eher am „natürlichen Ablauf“ ausgerichteten Sterbens bieten. Dieses Anliegen sollte in der Öffentlichkeit mehr Gehör finden. Weitere Informationen gibt es am Freitag, 9. Oktober von 9 bis 13 Uhr am Infostand am Marktplatz oder auf www.beistand-am-lebensende.de. (red)


Alexander Baltz

„Ein Lächeln ohne Maske“ - Sparkasse Holstein unterstützt digitale Sterbebegleitung

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Margret Berner, Klaus Lademann, Dagmar Andersen, Stephanie Kahl und Ute-Maria Bleicker freuten sich gemeinsam über die Unterstützung.

Margret Berner, Klaus Lademann, Dagmar Andersen, Stephanie Kahl und Ute-Maria Bleicker freuten sich gemeinsam über die Unterstützung.

Neustadt. Das Projekt „Niemand soll alleine sterben“ findet weitere Unterstützer. Die Sparkasse Holstein spendete kürzlich für die Aktion des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein (HPVSH) vier speziell konfigurierte Tablet-Geräte, die von HPVSH-Vorstandsmitglied Dagmar Andersen an den ambulanten Hospizdienst „Beistand am Lebensende“ übergeben wurden. Auf diese Weise können schwerstkranke und sterbende Menschen in Neustadt und Umgebung trotz strikter Besuchsregelungen auf digitalem Weg begleitet werden. Die Begleitung kann mit Hilfe der Tablets vollkommen unabhängig davon stattfinden, ob die betroffenen Personen zu Hause, in der Klinik, im stationären Hospiz oder in der Pflegeeinrichtung untergebracht sind. Die Geräte ermöglichen zudem letzte Kontakte zu An- und Zugehörigen, Seelsorgern, Pflegekräften oder betreuenden Medizinern. Die Handhabung der Tablets ist schnell und unkompliziert.
 
 
Auch für die beiden Koordinatorinnen des Hospizdienstes in Neustadt, Ute-Maria Bleicker und Stephanie Kahl, war es keine Frage, den Weg der digitalen Sterbebegleitung zu versuchen. „Außergewöhnliche Zeiten erfordern ein ungewöhnliches Vorgehen. Denn ein Lächeln ohne Maske, sich nicht alleingelassen fühlen, sich sehen, Gestik und Mimik wahrnehmen – das bedeutet für isolierte, schwerkranke Menschen ein erhebliches Mehr an Lebensqualität. Da, wo persönlicher Kontakt immer noch eingeschränkt ist, möchten wir wenigstens auf dem digitalen Weg mit den gespendeten Tablets da sein, etwas Wärme geben.“
 
 
Wichtig sind Tablets aber auch noch für eine weitere Gruppe: für die über 2.000 ehrenamtlichen Hospizbegleiter in Schleswig-Holstein. Denn von einem Tag auf den anderen waren Sterbebegleitungen kaum mehr möglich - eine enorm belastende Situation. Margret Berner, Kassenwartin des Hospizdienstes in Neustadt, sieht deshalb auch die Perspektiven für die Hospizhelfer des Vereins: „Durch die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht kann der so wichtige persönliche Abschied - wenn auch eingeschränkt - trotzdem gut begleitet werden.“
 
 
Neustadts Sparkassen-Filialleiter Klaus Lademann: „Gern helfen wir mit unserer Zuwendung ‚Beistand am Lebensende‘, sterbenden Menschen ihren letzten Weg so aushaltbar wie möglich zu gestalten“.
 
 
Da die laufenden Kosten (SIM-Karten für die Tablets) durch die Projektpartner vor Ort übernommen werden müssen, sind weitere Spenden willkommen. Für diejenigen, die das Projekt in Neustadt finanziell unterstützen möchten, hat „Beistand am Lebensende“ ein Spendenkonto eingerichtet. (red)


„Angst vor dem Sterben hat jeder. Je mehr man sich aber selbst damit auseinandersetzt und je mehr man akzeptiert, dass Sterben unabdingbar ist, umso gelassener sieht man dem entgegen“, sagt der 23-jährige Marcel Zettier.

"Angstfreier mit dem Tod umgehen" – Junger Hospizhelfer begleitet Sterbende auf ihrem letzten Weg

09.04.2019
Neustadt. Am vergangenen Freitag hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei einer Festveranstaltung in Berlin erstmals junge Menschen ausgezeichnet, die ehrenamtlich in der Hospizarbeit und Palliativversorgung tätig sind. Unter…

Ein besonderes Ehrenamt - Hospizhelfer gesucht

20.11.2018
Neustadt. Am Mittwoch, dem 28. November um 18 Uhr findet im Hospizbüro, Am Holm 30 in Neustadt eine Informationsveranstaltung zu einem neuen Vorbereitungskurs für Hospizhelfer statt, der ab Mitte Februar bis Oktober 2019 stattfinden…
Die Landfrauen Gisela Schneider (re.) und Burga Wulff (lks.) überreichten die Spende an Stephanie Kahl, Dorothee Schwarze und Ute-Maria Bleicker (Mitte v. lks.).

Landfrauen spendeten an Hospizverein

13.11.2018
Neustadt. „Wir freuen uns, dass wir andere Ehrenamtliche heute unterstützen können“, berichtete Landfrauen-Vorsitzende Gisela Schneider am Dienstag bei der Übergabe eines Schecks in Höhe von 200 Euro an die Mitarbeiterinnen vom…
Scheckübergabe der Damen des Brodauer Golfclubs an den Hospiz-Verein, Am Holm 30.

Golfen für die Sternenkette - Verein „Beistand am Lebensende“ freut sich über 1.500 Euro

13.11.2018
Neustadt. Golfen für den guten Zweck - das ist seit 2013 für die Damen des Brodauer Golfclubs eine Selbstverständlichkeit. Sie sind Teil der Aktion „Sternenkette“, die von Initiatorin Susanne Graap aus Timmendorfer Strand vor sechs Jahren…
Der neue Vorstand: Sigrid Deubel, Dorothea Schwarze, Stephanie Nissen, Annette Schmitz, Matthias Berger, Barbara Wocker, Margret Berner (v. lks.).

Verein Beistand am Lebensende

25.04.2018
Abschied und Neuanfang im VorstandNeustadt. Die Mitgliederversammlung des Vereins Beistand am Lebensende stand in diesem Jahr unter dem Zeichen von Abschied und Neuanfang: Schon lange hatten die 2. Vorsitzende und die Kassenwartin sowie…
Das Trauercafé findet jeden zweiten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr in den Räumen des Hospizvereins Am Holm 30 statt.

Hilfe bei Abschied und Trauer

21.03.2018
Ambulanter Hospizdienst „Beistand am Lebensende“Neustadt. Der Abschied von einem geliebten Menschen erschüttert in ganz besonderer Weise. Schwer ist es, mit den vielfältigen Gefühlen und Gedanken umzugehen und jeder reagiert in so einer…
Koordinatorin Ute-Maria Bleicker, Vorsitzende Annette Schmitz und Direktorin der Pflege bei Ameos Theresia Kleikamp (v. lks.).

„Wir wissen, was wir an Ihnen haben“ - Beistand am Lebensende in neuen Räumen

13.02.2018
Neustadt. Nach mehr als 10 Jahren Vorarbeit konnte der Hospizverein „Beistand am Lebensende“ Ende November 2017 seine neuen Räume in der Straße Am Holm 30 beziehen (der reporter berichtete). Nun sind alle nötigen Arbeiten erledigt, sodass…

Trauercafé in neuen Räumen

06.01.2018
Neustadt. Das Trauercafé des Beistands am Lebensende findet ab Mittwoch, dem 10. Januar von 14 bis 16 Uhr Uhr in den neuen Räumen des Hospizbüros in Neustadt, Am Holm 30 statt. Man findet es von Neustadt aus vor Firma Auto-Hagen links in…

Trauercafé des Beistand am Lebensende in neuen Räumen

09.12.2017
Neustadt. Das Trauercafé in Neustadt findet ab Mittwoch, den 13. Dezember von 14 bis 16 Uhr in den neuen Räumen des Hospizbüros in Neustadt, Am Holm 30 statt, zu finden von Neustadt aus kommend vor der Firma Auto-Hagen links in die Straße…
Die Schulungsteilnehmer mit den Koordinatorinnen.

Hospizverein „Beistand am Lebensende“ begrüßt neue Begleiter

27.10.2017
Neustadt. Nach neun Monaten intensiver Vorbereitung verstärken jetzt 12 neue ehrenamtliche Sterbebegleiter die Arbeit des Hospizvereins „Beistand am Lebensende e.V.“.Im Rahmen eines stimmungsvollen und fröhlichen Abschlussfestes…

AnzeigeHospizverein sucht neue Büroräume

02.06.2017
Neustadt. Es ist eng geworden in der Eutiner Straße 13, dem Büro des Hospizvereins Beistand am Lebensende. Der Verein hat sich seit 2008 in diesem Büro sehr wohl gefühlt, aber inzwischen ist es einfach zu klein geworden: In den letzten…

Hilfe bei Abschied und Trauer -Ambulanter Hospizdienst „Beistand am Lebensende“

22.03.2017
Der Abschied von einem geliebten Menschen erschüttert in ganz besonderer Weise: Es ist schwer, mit den vielfältigen Gefühlen und Gedanken umzugehen. Darüber hinaus reagiert jeder in so einer Situation anders. Der Neustädter Hospizverein…

Wir sind für Sie da! Wir beraten und begleiten ehrenamtlich

19.11.2015
Wir begleiten und unterstützeno Schwerkranke und sterbende Menschen, die dort sterben möchten, wo sie gelebt haben – unabhängig von Art der Erkrankung, Alter, Religion und Weltanschauung o bei der Auseinandersetzung mit dem Lebensende…
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