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Petra Geffken
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Starke Hilfe bei schwachen Venen  - Leichtere Beine mit Kompressionsstrümpfen aus dem Sanitätsfachhandel

Neustadt. Mit 22 Millionen Betroffenen alleine in Deutschland gehören Venenerkrankungen zu den großen Volkskrankheiten. Laut der 1. Bonner Venenstudie (2003) haben über 50 Prozent der Bundesbürger zumindest leichte Veränderungen am Venensystem, 24 Prozent leiden unter einer Krampfaderbildung mit und ohne Zeichen einer chronischen venösen Insuffizienz und 17 Prozent sind von einer fortgeschrittenen chronischen Venenkrankheit mit Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödemen) und/oder Hautveränderungen bis hin zum Ulcus cruris, dem so genannten offenen Bein, betroffen. Auch die knapp sieben Jahre später durchgeführte Follow up-Studie, die 2. Bonner Venenstudie, hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Anzahl von Venenerkrankungen künftig eher noch weiter zunehmen wird.
Das frühzeitige Erkennen und die konsequente Behandlung können bestehende Beschwerden lindern und die Patienten vor schweren Folgeschäden schützen.
 
Mit zunehmendem Alter nimmt die Schwere der Venenerkrankungen zu.
Ein großes Problem dabei: Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie bereits krankhafte Veränderungen an den Venen haben - mit der Folge, dass diese auch nicht therapiert werden. Aber auch wenn bekannt ist, dass eine Venenerkrankung besteht, wird diese in vielen Fällen nicht oder nur unzureichend behandelt. Allzu oft noch werden Veränderungen an den Venen mehr als kosmetisches Problem, denn als ernst zu nehmende Erkrankung wahrgenommen.
 
Risikofaktoren für Venenerkrankungen
Mit zunehmendem Alter - das zeigen die Bonner Venenstudien I und II - nehmen sowohl die Zahl der Neuerkrankungen als auch die Schwere einer bereits bestehenden Venenerkrankung zu. Das Alter zählt daher zu den Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von Erkrankungen des venösen Systems.
Aber auch das Geschlecht ist ein Risikofaktor: Nach wie vor sind Frauen etwas häufiger von Venenkrankheiten, insbesondere von Krampfadern, betroffen als Männer. Dass dies so ist, liegt unter anderem an den Hormonveränderungen während der Schwangerschaft. So führt die erste Schwangerschaft bei jeder dritten Frau zu Schwangerschaftsvarizen, jede weitere Schwangerschaft erhöht das Risiko zusätzlich. Grund dafür ist die vermehrte Produktion der Hormone Progesteron und Östrogen.
Progesteron wirkt Venen erweiternd. Betroffen sind sowohl das oberflächliche Venennetz als auch tiefer liegende Leitvenen. Die Folge: Die Venenwände dehnen sich und die venöse Fließgeschwindigkeit des Blutes wird verlangsamt. Durch die vermehrte Produktion von Östrogen wird gleichzeitig verstärkt Wasser im Gewebe angelagert, das Bindegewebe wird zusätzlich geweitet
Weitere Risikofaktoren sind: familiäre Vorbelastung, Adipositas, Bewegungsmangel.
 
Kompressionstherapie
Die Kompressionstherapie ist die Basis bei der Behandlung von Venenleiden und Erkrankungen des Lymphgefäßsystems. Sie wird auch zur Prophylaxe eingesetzt.
Bei der Behandlung mit Kompressionstherapie wird Druck auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt, der verlangsamte Rückfluss des Blutes zum Herzen bessert sich. Durch den äußeren Druck erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Es können sich deutlich weniger Blutgerinnsel in der Vene bilden.
Die Beine schwellen ab, weil die Gewebeflüssigkeit verstärkt über Venen und Lymphgefäße aufgenommen wird und besser abfließen kann.
 
Verstärkt wird die Kompressionsbehandlung, wenn sich der Patient möglichst viel bewegt, denn dadurch aktiviert er seine Wadenmuskelpumpe. Sie bewirkt, dass die tieferen Beinvenen bei jeder Bewegung durch die umliegenden Muskeln zusammengedrückt werden. Unterhalb der Muskelkontraktion wird die Blutströmung reduziert, oberhalb wird das Blut in Richtung Herz befördert. Die tiefen Venen werden so von unten nach oben entleert. In der Muskelentspannungsphase fließt wiederum Blut aus den oberflächlichen Venen ins tiefe Venensystem ab.
Kompressionsverbände oder -strümpfe unterstützen die Muskelpumpe, indem sie ein äußeres Widerlager für die Druckveränderungen in der Wade bei Bewegung bilden.
 
Krampfadern, Verfärbungen, Venenentzündungen, geschwollene Beine und Füße: Viele Betroffene verstecken ihr Venenleiden unter langen Hosen und Röcken. Dabei ist es einfach, aktiv zu werden und das Venensystem mit medizinischen Kompressionsstrümpfen zu entlasten. Mit leichten Beinen fühlen sich die Patienten im Beruf und der Freizeit wieder wohler und leistungsfähiger. Mehr Lebensqualität bei Venenleiden – die Kompressionstherapie aus dem Sanitätsfachhandel macht es möglich. Im Sanitätshaus werden die Kompressionsstrümpfe angemessen. Die Strümpfe sind in Serien- und Maßgrößen mit individuellen Ausstattungsdetails erhältlich. Das antibakterielle und atmungsaktive Material bietet hohen Tragekomfort. Das ist besonders angenehm bei sommerlichen Temperaturen.
Beratung rund um die Beingesundheit und medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es bei der Orthopädie Technik Bauche GmbH, Oldenburger Str. 36, 23730 Neustadt. Melden Sie sich an, für die Tage der kostenlosen Venenmessaktion vom 23. bis 25. April im Wert von 15 Euro und lassen Sie sich beraten. (red)


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