Marlies Henke

famila: Fertigstellung und ungestörtes Weihnachts-Shopping sind in Sicht

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Neustadt in Holstein. Die Molkerei ist fertig. Die Tiefkühlzone wird mit neuen Kühltruhen erweitert. Einige Meter entfernt, versteckt hinter einer riesigen grünen Folie, wird die Fleischereiabteilung gerade errichtet: Bei famila im Rettiner Weg hat das letzte Kapitel des Bautagebuches begonnen. „Noch etwa vier Wochen, dann haben wir es geschafft“, sagt Warenhausleiter Oliver Wagner sichtlich erleichtert. „Ab dem 27. November sollten die Gewerke sich aus allen für unsere Kunden sichtbaren Bereichen zurückgezogen haben.“

Alles hat ein Ende ...

Die Frischeabteilung für Fleisch und Wurst befindet sich zurzeit vorübergehend in der neuen Käseabteilung. „Das war einfach die beste Lösung, denn die Anforderungen, insbesondere in Bezug auf Hygiene, sind für Fleisch sehr hoch, und der neue Käsebereich bietet bereits eine tolle neue Theke sowie entsprechende Kühl- und Vorbereitungsräume“, erläutert Oliver Wagner.

Blick hinter die Kulissen

Während ein Teil der langen Frischetheke und die Tiefkühlzone mit neuen Kühltruhen und Regalen bereits Gestalt angenommen haben, wird hinter der grünen Abdeckung noch intensiv gearbeitet. „Vor allem in den letzten Wochen haben die Handwerker hier Schwerstarbeit geleistet“, berichtet Wagner. Tiefe Gräben mussten im ursprünglich verbauten teilweise stahlbewehrten Beton-Fundament ausgehoben werden. „Das war wirklich abenteuerlich. Zuerst wollten wir nur sanieren, aber es stellte sich heraus, dass alles vom Untergrund auf neu gemacht werden musste.“

Zusätzlich wurde die gesamte alte Technik durch eine nachhaltige Kälte- und Wärmerückgewinnungsanlage ersetzt, die nun mit einem neuen hochkomplexen Transformator, ebenso wie die PV-Anlage auf dem Parkplatzdach, verbunden ist. Die gesamte Beleuchtung ist mittlerweile auf LED umgerüstet. Diese Umstellung wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.

Besonders erleichtert aber ist Oliver Wagner, dass der gesamte Prozess reibungslos verlief. „Es ist nichts Dramatisches passiert, die Handwerker haben auf alles Rücksicht genommen und waren äußerst vorsichtig. Dies ist schließlich keine klassische Baustelle, hier muss jederzeit im laufenden Betrieb auf Menschen, Mobiliar und Ware Rücksicht genommen werden.“

Abschluss weckt Vorfreude

„Auch wenn die Handwerker in den letzten anderthalb Jahren praktisch zum famila-Team gehörten, freuen wir uns jetzt auf das Ende der Bauarbeiten“, so der Warenhausleiter. „Für uns alle ist es wirklich langsam an der Zeit, in den normalen Geschäftsbetrieb über zu gehen. Und wir sind stolz, unseren Kunden zur Advents- und Weihnachtszeit einen fertigen und sehenswerten Laden präsentieren zu können.“

In der Eröffnungswoche ab Montag, dem 27. November, können die Kunden im Rahmen ihres Einkaufs deshalb schon mal wertvolle Preise wie 100- und 50-Euro-Gutscheine sowie edle Präsentkörbe direkt vor Ort gewinnen. Im nächsten Jahr, wenn famila 50 Jahre jung wird, soll das neue Haus dann aber mit monatlichen Aktionen und größeren Veranstaltungen, darunter eine Schlemmermeile, ein Sommerfest und Late-Night-Shopping, so richtig gefeiert und die Geduld und Rücksicht der Kunden gewürdigt werden.

famila Scan & Go: Der bequeme Weg zum Einkaufen

Seine Artikel beim Rundgang durch den Markt selbst scannen, an den Kassen nur noch bezahlen, fertig! Zeitraubendes Ein- und Auspacken an der Kasse gehört im famila Markt der Vergangenheit an. Mit famila Scan & Go wird der Einkauf bequemer, transparenter und schneller.

Großeinkauf leicht gemacht

Durch das Selfscanning-System gestalten sich vor allem größere Einkäufe viel effizienter, da die Produkte direkt schon beim Einkaufen im Einkaufswagen in persönliche Transportboxen oder Taschen verstaut werden können. Das Ein- und Auspacken der Artikel vom Einkaufswagen aufs Kassenband und zurück entfällt. Und die Kunden behalten, weil der Scanner alles anzeigt, jederzeit den Überblick über ihren Einkauf und die aktuelle Einkaufssumme.

Der Ablauf ist unkompliziert. Die einzige Voraussetzung ist die famila-App, für die aber keine Registrierung, nur der Download und ein einmaliges Öffnen erforderlich ist. Im Eingangsbereich des famila-Marktes findet man die benötigten Scanner, die per App-QR-Code aktiviert werden. Anschließend beginnt der Einkauf, bei dem die Strichcodes der Artikel vor dem Einlegen in den Einkaufswagen gescannt werden. Das Scannen funktioniert nicht nur bei verpackten Produkten, sondern auch bei Obst und Gemüse, wo die Wiegeware mit der neuen Scan & Go-Waage gewogen wird. Das Display des Handscanners bietet eine klare Übersicht über den gesamten Einkauf. So können Kunden transparent verfolgen, welche Artikel sie in welcher Menge zu welchem Preis in den Einkaufswagen gelegt haben. Der gesamte Warenwert bleibt jederzeit nachvollziehbar. An der Kasse klickt man nur noch auf dem „Bezahlen“-Button und zeigt den generierten QR-Code der Kassenkraft vor oder scannt ihn an der Selfscanning-Kasse selbst. Die Bezahlung erfolgt dann wie gewohnt in bar, per Karte oder über die famila-App am Kassen-Bildschirm. Registrierte famila-App-Kunden erhalten automatisch ihre Vorteilspreise. Gelegentlich finden nach einem systemseitigen Zufallsprinzip ermittelt Kontrollen zur Diebstahlprävention statt.

Einfacher Einstieg und erfolgreicher Start

Warenhausleiter Oliver Wagner berichtet, dass die ersten Erfahrungen sehr positiv sind. „Insbesondere Familien mit Kindern nutzen die Handscanner gerne. Aber auch ältere Kunden greifen mit Spaß zu dem Gerät. Einstieg und Nutzung sind auch wirklich fast selbsterklärend.“

Bedenken, dass Arbeitsplätze wegen des Selbstscannens überflüssig werden, sind übrigens unbegründet. „Wie auch bei den Selbst-Scan-Kassen bieten wir hier einfach einen bequemen und schellen Zusatz-Service für die Kunden und erhöhen damit für die Spitzenzeiten nur etwas die Bandbreite in der Kassenzone. (he)


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