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35-2025

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WARTUNG

Service

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Die Gunst der Stunde nutzen:

Heizung – Hausbesitzer sollten vor

demWinter aktiv werden

(DJD).

Um die Wärmewende weiter

voranzutreiben, möchte die neue

Bundesregierung laut Koalitions-

vertrag das Gebäudeenergiegesetz

(GEG) – auch als „Heizungsgesetz“

bekannt – reformieren. Bis dahin

profitieren Hauseigentümer bei be-

stimmten Heizsystemen von attrak-

tiven Fördersätzen von bis zu 70

Prozent der Investitionskosten. Wer

eine Immobilie besitzt, kann und

sollte jetzt aktiv werden.

1. Was gilt im Neubau?

In Neubauten dürfen nach dem

GEG auf lange Sicht nur noch Hei-

zungen mit 65-prozentigem Anteil

erneuerbarer Energien (EE) installiert

werden. Hierzu zählen Wärmepum-

pen, Biomasseheizungen, Gas- oder

Ölheizungen, die erneuerbare Ener-

gieträger nutzen, Wärmepumpe-Hy-

bridheizungen in Kombination

mit einem Öl-/Gasbrennwertkes-

sel und die Solarthermie. Kamin-

und Kachelöfen auf Basis nahezu

CO2-neutraler Holzenergie schaf-

fen Versorgungssicherheit und sind

ebenso möglich. „Das GEG wird

vermutlich inhaltlich überarbeitet,

an der grundlegenden Ausrichtung

wird man wohl festhalten“, betont

Andreas Müller, Hauptgeschäfts-

führer beim Zentralverband Sanitär

Heizung Klima (ZVSHK).

2. Was gilt im Bestand?

Es besteht keine generelle Aus-

tauschpflicht der Hei-

zung, ein weiterer Be-

trieb und Reparaturen

sind erlaubt. Ist die

Heizung

irreparabel

kaputt, können die für

den Neubau geltenden

65-Prozent-Optionen

für eine Modernisie-

rung gewählt werden.

Holzfeuerstätten

als

Hybridlösung beson-

ders an sehr kalten Ta-

gen mit Wärmepumpe

oder Wassertasche als

Wärmespeicher sind

weiterhin möglich.

3. Was ist mit der Kommunalen

Wärmeplanung (KWP)?

KWP sind für Kommunen zwar

verpflichtend, die Ergebnisse aber

rechtlich unverbindlich. „Eigentü-

mer sollten Entscheidungen bei der

Heizungsmodernisierung nicht von

der KWP abhängig machen, ihre

Umsetzung kann Jahre dauern und

auch dann ist nicht sicher, ob und

wann ein Wärmenetz fürs eigene

Wohngebiet kommt“, so Müller.

Wichtige Fragen und Antworten zur

KWP und Heizungsmodernisierung:

www.freie-waerme.de

.

4. Was sollten Hausbesitzer jetzt

tun?

Statt auf die Wärmeplanung der

Kommune zu warten, sollten Eigen-

tümer jetzt ihre Heizung mit effizi-

enter Heizungs- beziehungsweise

Ofentechnik modernisieren. „Jede

Maßnahme zahlt sofort auf die Ener-

giekosten und den Klimaschutz ein“,

so Müller. Dabei sollte man sich von

Fachleuten aus dem Heizungsbau

oder staatlich geprüften Energieex-

perten beraten lassen. Sie wissen,

welches Heizungssystem das effizi-

enteste ist und welche Fördermittel

es gibt. Mehr Infos: www.intelli-

gent-heizen.info

.

5. Warum kann man von der „Gunst

der Stunde“ sprechen?

Das GEG gilt bis zur Novellierung

des Gesetzes und lässt eine Vielzahl

von heiztechnischen Lösungen zu.

Zudem gelten aktuell attraktive För-

derbedingungen.

Vertrauenssache: Der Fachmann aus der Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik (SHK) ist für die meisten Eigenheimbesitzer Ansprechpartner

Nummer eins, wenn es um die Modernisierung haustechnischer Anlagen

geht. Foto: DJD/Allianz Freie Wärme/ZVSHK

Auch bei Kälte

S

elten war die Frage

nach dem richtigen

Heizsystem so präsent

wie in diesen Tagen.

Hohe Energie- und

Heizkosten, politische

Vorgaben und die Ziele

der Energiewende - sie

alle bedingen Lösun-

gen, die das Heizen

jetzt und in Zukunft

nachhaltig und be-

zahlbar gestalten. Dass

Wärmepumpen in Sa-

chen Effizienz und Kli-

mafreundlichkeit über-

zeugen, ist weithin belegt. Mit Blick

auf frostige Wintertage zögern je-

doch viele Hausbesitzer bei der

Anschaffung - in der Annahme, die

Leistungsfähigkeit von zum Beispiel

Luft-Wasser-Wärmepumpen (LWP)

sei in der kühlen Saison zu gering,

ihr nötiger Strombedarf hingegen zu

hoch. Die Sorge ist unbegründet:

Denn die Technologie moderner

Geräte ist darauf ausgelegt, auch bei

Minustemperaturen genug Wärme

aus der Umgebungsluft zu ziehen,

mit der das Kältemittel in der LWP

verdampfen und Wärme übertragen

werden kann. Die Effizienz und Zu-

verlässigkeit des Betriebs sind also

auch bei Kälte gewährleistet.

Im Winter heizen: Wärmepumpen

arbeiten bei jedem

Wetter. Werkfoto: Austria Email