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Horst Voßberg GmbH
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Die Gunst der Stunde nutzen:
Heizung – Hausbesitzer sollten vor
demWinter aktiv werden
(DJD).
Um die Wärmewende weiter
voranzutreiben, möchte die neue
Bundesregierung laut Koalitions-
vertrag das Gebäudeenergiegesetz
(GEG) – auch als „Heizungsgesetz“
bekannt – reformieren. Bis dahin
profitieren Hauseigentümer bei be-
stimmten Heizsystemen von attrak-
tiven Fördersätzen von bis zu 70
Prozent der Investitionskosten. Wer
eine Immobilie besitzt, kann und
sollte jetzt aktiv werden.
1. Was gilt im Neubau?
In Neubauten dürfen nach dem
GEG auf lange Sicht nur noch Hei-
zungen mit 65-prozentigem Anteil
erneuerbarer Energien (EE) installiert
werden. Hierzu zählen Wärmepum-
pen, Biomasseheizungen, Gas- oder
Ölheizungen, die erneuerbare Ener-
gieträger nutzen, Wärmepumpe-Hy-
bridheizungen in Kombination
mit einem Öl-/Gasbrennwertkes-
sel und die Solarthermie. Kamin-
und Kachelöfen auf Basis nahezu
CO2-neutraler Holzenergie schaf-
fen Versorgungssicherheit und sind
ebenso möglich. „Das GEG wird
vermutlich inhaltlich überarbeitet,
an der grundlegenden Ausrichtung
wird man wohl festhalten“, betont
Andreas Müller, Hauptgeschäfts-
führer beim Zentralverband Sanitär
Heizung Klima (ZVSHK).
2. Was gilt im Bestand?
Es besteht keine generelle Aus-
tauschpflicht der Hei-
zung, ein weiterer Be-
trieb und Reparaturen
sind erlaubt. Ist die
Heizung
irreparabel
kaputt, können die für
den Neubau geltenden
65-Prozent-Optionen
für eine Modernisie-
rung gewählt werden.
Holzfeuerstätten
als
Hybridlösung beson-
ders an sehr kalten Ta-
gen mit Wärmepumpe
oder Wassertasche als
Wärmespeicher sind
weiterhin möglich.
3. Was ist mit der Kommunalen
Wärmeplanung (KWP)?
KWP sind für Kommunen zwar
verpflichtend, die Ergebnisse aber
rechtlich unverbindlich. „Eigentü-
mer sollten Entscheidungen bei der
Heizungsmodernisierung nicht von
der KWP abhängig machen, ihre
Umsetzung kann Jahre dauern und
auch dann ist nicht sicher, ob und
wann ein Wärmenetz fürs eigene
Wohngebiet kommt“, so Müller.
Wichtige Fragen und Antworten zur
KWP und Heizungsmodernisierung:
www.freie-waerme.de.
4. Was sollten Hausbesitzer jetzt
tun?
Statt auf die Wärmeplanung der
Kommune zu warten, sollten Eigen-
tümer jetzt ihre Heizung mit effizi-
enter Heizungs- beziehungsweise
Ofentechnik modernisieren. „Jede
Maßnahme zahlt sofort auf die Ener-
giekosten und den Klimaschutz ein“,
so Müller. Dabei sollte man sich von
Fachleuten aus dem Heizungsbau
oder staatlich geprüften Energieex-
perten beraten lassen. Sie wissen,
welches Heizungssystem das effizi-
enteste ist und welche Fördermittel
es gibt. Mehr Infos: www.intelli-
gent-heizen.info.
5. Warum kann man von der „Gunst
der Stunde“ sprechen?
Das GEG gilt bis zur Novellierung
des Gesetzes und lässt eine Vielzahl
von heiztechnischen Lösungen zu.
Zudem gelten aktuell attraktive För-
derbedingungen.
Vertrauenssache: Der Fachmann aus der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik (SHK) ist für die meisten Eigenheimbesitzer Ansprechpartner
Nummer eins, wenn es um die Modernisierung haustechnischer Anlagen
geht. Foto: DJD/Allianz Freie Wärme/ZVSHK
Auch bei Kälte
S
elten war die Frage
nach dem richtigen
Heizsystem so präsent
wie in diesen Tagen.
Hohe Energie- und
Heizkosten, politische
Vorgaben und die Ziele
der Energiewende - sie
alle bedingen Lösun-
gen, die das Heizen
jetzt und in Zukunft
nachhaltig und be-
zahlbar gestalten. Dass
Wärmepumpen in Sa-
chen Effizienz und Kli-
mafreundlichkeit über-
zeugen, ist weithin belegt. Mit Blick
auf frostige Wintertage zögern je-
doch viele Hausbesitzer bei der
Anschaffung - in der Annahme, die
Leistungsfähigkeit von zum Beispiel
Luft-Wasser-Wärmepumpen (LWP)
sei in der kühlen Saison zu gering,
ihr nötiger Strombedarf hingegen zu
hoch. Die Sorge ist unbegründet:
Denn die Technologie moderner
Geräte ist darauf ausgelegt, auch bei
Minustemperaturen genug Wärme
aus der Umgebungsluft zu ziehen,
mit der das Kältemittel in der LWP
verdampfen und Wärme übertragen
werden kann. Die Effizienz und Zu-
verlässigkeit des Betriebs sind also
auch bei Kälte gewährleistet.
Im Winter heizen: Wärmepumpen
arbeiten bei jedem
Wetter. Werkfoto: Austria Email