

Heizung warten und Energie sparen!
Seite
35-2025
21
Zuhause fit für die Energiewende
E
ine neue Heizung, eine Solar-
anlage auf dem Dach oder ein
bewussterer Umgang mit Strom
Verbraucherinnen und Verbraucher
können ihr Zuhause auf vielfältige
Weise fit für die Energiewende ma-
chen.
„Was viele vergessen: Auch bei der
Elektroinstallation lässt sich einiges
tun, um Energie zu sparen“, sagt
Claudia Oberascher von der Initia-
tive Elektro+. Intelligente Gebäude-
technik und Smart-Home-Anwen-
dungen sorgen für ein intelligentes
Energiemanagement. Automatische
Jalousie- und Rollladensteuerungen
halten Räume im Sommer ange-
nehm kühl und helfen im Winter
Wärmeverluste zu vermeiden. So
erhöhen sie den Wohnkomfort und
können gleichzeitig den Energiever-
brauch senken.
Auch der Einsatz intelligenter Ther-
mostate trägt dazu bei, den Energie-
verbrauch beim Heizen zu senken.
Sie sind schnell am Heizkörper
montiert und sorgen vollautoma-
tisch dafür, dass in den einzelnen
Räumen immer die richtige Tem-
peratur herrscht. „Das ist deutlich
effizienter als eine manuelle Re-
gelung“, so die Expertin. „Wer die
Raumtemperatur um nur ein Grad
senkt, kann rund sechs Prozent
Heizkosten sparen.“ Wer zusätzlich
intelligente Fenster- und Türkontak-
te einbaut, kann noch mehr sparen.
Die intelligenten Sensoren erken-
nen, wenn ein Fenster oder die Ter-
rassentür geöffnet wird und fahren
die Heizung herunter, damit keine
Wärme verloren geht.
Wer plant, in eine Photovoltaik
anlage, E-Mobilität oder eine elek-
trische Wärmepumpe zu investie-
ren, sollte die Elektroinstallation
im Haus genauer unter die Lupe
nehmen oder gleich einen profes-
sionellen E-Check durchführen las-
sen. „Nur eine moderne Installation
ist für den Einsatz strombasierter
Energiespartechnologien und Hau-
stechnik gerüstet“, so die Fachfrau.
Bei einem Neubau lassen sich die
meisten Vorkehrungen für die smar-
ten Technologien leicht einplanen,
aber auch im Zuge einer Sanierung
kann man einiges tun. Möglicher-
weise muss die Elektroinstallation
erweitert, modernisiert oder erneu-
ert werden, um die zusätzlichen
Lasten aufnehmen zu können: Mehr
Stromkreise und Leitungen, Steck-
dosen, die Nachrüstung mit moder-
nen Schutzeinrichtungen oder die
Optimierung des Zählerschrankes
können erforderlich sein. Für die
Inbetriebnahme einer PV-Anlage
sind unter anderem ein Verbrauchs-
zähler, ein separates Zählerfeld für
den Solarstrom und ein Überspan-
nungsschutz erforderlich.
Unabhängig
Die Integration eines Batteriespei-
chers in Kombination mit einer
Photovoltaikanlage kann die Ei-
gennutzung des erzeugten Stroms
optimieren und die Unabhängigkeit
vom Stromnetz erhöhen. Energie-
managementsysteme helfen, den
Verbrauch zu überwachen und
energieeffizient zu steuern. Dar-
über hinaus können sie den Ver-
brauch von Geräten analysieren
und Einsparpotenziale aufzeigen.
Hasselhorst 7 · 23689 Techau
Tel. 04504 1832 ·
www.hs-leible.deWärmepumpen · Holz-/Pelletheizungen
hanseatische sanitär
klaus-otto leible gmbh
HE I ZUNG · SOLAR · SANI TÄR
Ihr Meisterbetrieb für
Heizung
Sanitär
Service
Tel. 0 45 25 - 55 99 121
www.lepke-shk.deWir beraten Sie gern:
+
Mit bis zu 70 °C Vorlauf-
temperatur bestens für die
Modernisierung geeignet
+
Schont die Umwelt und das
Klima durch Verwendung des
natürlichen Kältemittels R290
viessmann.de/vitocal2,1 bis 18,5 kW für Neubau
und Modernisierung
Der
Testsieger
bei
den Wärmepumpen:
VITOCAL 250-A
SANITÄR-TECHNIK
GÜNTER BLANCK GMBH
An der Mühlenau 1 | Tdf. Strand
Tel. 0 45 03 / 47 76
info@blanck-oh.deWärmender Blickfang mit zusätzlichen Funktionen
D
ie neuen Heizkörper sind erst
auf den zweiten Blick als sol
che zu erkennen. Eher gleichen sie
Kunstobjekten, die im Winter wär
men und im Sommer die Räume
dekorativ verschönern. In kräftigen
Farben oder Metallic-Tönen gehal
ten, kommen die Wärmespender
je nach Geschmack puristisch oder
verspielt daher. Neben ihrer Optik
überzeugen die modernen Heizkör
pervarianten mit praktischen Zu
satzfunktionen: Im Bad, Wohn- und
Schlafbereich dienen sie als Regale,
Raumteiler, Sichtschutz oder Gar
derobe. „Bei der Anschaffung neuer
Heizkörper sollte man sich fachlich
beraten lassen und vor allem auf die
Energieeffizienz achten“, empfiehlt
Thomas Mau, Experte einer Bau
sparkasse.
„Um bestmögliche Luftzirkula
tion sicherzustellen, spielen der
Standort und die Größe des Rau
mes eine wichtige Rolle.“ Umwelt
freundliche Varianten können auch
mit einer Fußbodenheizung oder
auch per Wärmepumpe betrieben
werden. Im Vergleich zu einer her
kömmlichen Heizung lassen sich
mit disen Geräten bis zu 35 Pro
zent der Heizkosten sparen.
Werkfoto:
tubesradiatori.com/BHWWas viele vergessen: Auch bei der Elektroinstallation lässt sich einiges tun,
um Energie zu sparen. Werkfoto: Elektro+