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Heizung warten und Energie sparen!

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35-2025

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Zuhause fit für die Energiewende

E

ine neue Heizung, eine Solar-

anlage auf dem Dach oder ein

bewussterer Umgang mit Strom

Verbraucherinnen und Verbraucher

können ihr Zuhause auf vielfältige

Weise fit für die Energiewende ma-

chen.

„Was viele vergessen: Auch bei der

Elektroinstallation lässt sich einiges

tun, um Energie zu sparen“, sagt

Claudia Oberascher von der Initia-

tive Elektro+. Intelligente Gebäude-

technik und Smart-Home-Anwen-

dungen sorgen für ein intelligentes

Energiemanagement. Automatische

Jalousie- und Rollladensteuerungen

halten Räume im Sommer ange-

nehm kühl und helfen im Winter

Wärmeverluste zu vermeiden. So

erhöhen sie den Wohnkomfort und

können gleichzeitig den Energiever-

brauch senken.

Auch der Einsatz intelligenter Ther-

mostate trägt dazu bei, den Energie-

verbrauch beim Heizen zu senken.

Sie sind schnell am Heizkörper

montiert und sorgen vollautoma-

tisch dafür, dass in den einzelnen

Räumen immer die richtige Tem-

peratur herrscht. „Das ist deutlich

effizienter als eine manuelle Re-

gelung“, so die Expertin. „Wer die

Raumtemperatur um nur ein Grad

senkt, kann rund sechs Prozent

Heizkosten sparen.“ Wer zusätzlich

intelligente Fenster- und Türkontak-

te einbaut, kann noch mehr sparen.

Die intelligenten Sensoren erken-

nen, wenn ein Fenster oder die Ter-

rassentür geöffnet wird und fahren

die Heizung herunter, damit keine

Wärme verloren geht.

Wer plant, in eine Photovoltaik­

anlage, E-Mobilität oder eine elek-

trische Wärmepumpe zu investie-

ren, sollte die Elektroinstallation

im Haus genauer unter die Lupe

nehmen oder gleich einen profes-

sionellen E-Check durchführen las-

sen. „Nur eine moderne Installation

ist für den Einsatz strombasierter

Energiespartechnologien und Hau-

stechnik gerüstet“, so die Fachfrau.

Bei einem Neubau lassen sich die

meisten Vorkehrungen für die smar-

ten Technologien leicht einplanen,

aber auch im Zuge einer Sanierung

kann man einiges tun. Möglicher-

weise muss die Elektroinstallation

erweitert, modernisiert oder erneu-

ert werden, um die zusätzlichen

Lasten aufnehmen zu können: Mehr

Stromkreise und Leitungen, Steck-

dosen, die Nachrüstung mit moder-

nen Schutzeinrichtungen oder die

Optimierung des Zählerschrankes

können erforderlich sein. Für die

Inbetriebnahme einer PV-Anlage

sind unter anderem ein Verbrauchs-

zähler, ein separates Zählerfeld für

den Solarstrom und ein Überspan-

nungsschutz erforderlich.

Unabhängig

Die Integration eines Batteriespei-

chers in Kombination mit einer

Photovoltaikanlage kann die Ei-

gennutzung des erzeugten Stroms

optimieren und die Unabhängigkeit

vom Stromnetz erhöhen. Energie-

managementsysteme helfen, den

Verbrauch zu überwachen und

energieeffizient zu steuern. Dar-

über hinaus können sie den Ver-

brauch von Geräten analysieren

und Einsparpotenziale aufzeigen.

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Wärmender Blickfang mit zusätzlichen Funktionen

D

ie neuen Heizkörper sind erst

auf den zweiten Blick als sol­

che zu erkennen. Eher gleichen sie

Kunstobjekten, die im Winter wär­

men und im Sommer die Räume

dekorativ verschönern. In kräftigen

Farben oder Metallic-Tönen gehal­

ten, kommen die Wärmespender

je nach Geschmack puristisch oder

verspielt daher. Neben ihrer Optik

überzeugen die modernen Heizkör­

pervarianten mit praktischen Zu­

satzfunktionen: Im Bad, Wohn- und

Schlafbereich dienen sie als Regale,

Raumteiler, Sichtschutz oder Gar­

derobe. „Bei der Anschaffung neuer

Heizkörper sollte man sich fachlich

beraten lassen und vor allem auf die

Energieeffizienz achten“, empfiehlt

Thomas Mau, Experte einer Bau­

sparkasse.

„Um bestmögliche Luftzirkula­

tion sicherzustellen, spielen der

Standort und die Größe des Rau­

mes eine wichtige Rolle.“ Umwelt­

freundliche Varianten können auch

mit einer Fußbodenheizung oder

auch per Wärmepumpe betrieben

werden. Im Vergleich zu einer her­

kömmlichen Heizung lassen sich

mit disen Geräten bis zu 35 Pro­

zent der Heizkosten sparen.

Werkfoto:

tubesradiatori.com/BHW

Was viele vergessen: Auch bei der Elektroinstallation lässt sich einiges tun,

um Energie zu sparen. Werkfoto: Elektro+