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Kristina Kolbe

Bewerben in der digitalen Welt - was Jobsuchende jetzt wissen müssen

Die Zeiten einer A4-Mappe mit ausgedruckten Bewerbungsunterlagen sind vorbei. Solche Old-School-Methoden wird kaum mehr genutzt, die moderne Bewerbung landet im digitalen Postfach des potenziellen Arbeitgebers. Das spart Kosten, bringt aber auch neue Voraussetzungen mit sich. Schon auf den ersten Blick ist für den Arbeitgeber oft klar, ob dieser Bewerber in Frage kommt oder nicht. Der Lösch-Button ist schneller geklickt als die Bewerbungsmappe entsorgt wurde. Mit den folgenden Tipps gelingt es trotzdem mit dem Traumjob.

Moderne und Tradition mixen



Die typischen Einheitsfloskeln beim Bewerbungsschreiben sind nicht nur langweilig, sondern abschreckend. Ein bisschen mehr Individualität ist wichtig, zumindest wenn es ums Anschreiben geht. Das Aushängeschild ist allerdings der Lebenslauf, denn dort sind alle Stationen der bisherigen Karriere gut sichtbar dokumentiert. Das selbstgeschriebene Modell aus "Word-Pad" ist ein echtes Tabu. Stattdessen lohnt es sich, den
Lebenslauf bei CVMaker zu erstellen und so von Anfang an Professionalität zu zeigen.

Wichtig zu wissen: Früher galt es als unüblich,
die persönlichen Stärken im Lebenslauf hervorzuheben. Das ist heute anders. Jedes aufgelistete Zertifikat (sofern es mit dem Beruf in Einklang zu bringen ist), schafft einen Mehrwert. Der Arbeitgeber muss sich für die qualifizierteste Person entscheiden und das funktioniert nur mit einem klaren Wissensüberblick.

Sehr geehrte Damen und Herren oder doch ganz anders?



Rund
50 Bewerbungen erhält ein Unternehmen im Median auf eine ausgeschriebene Stelle. Schätzungsweise die Hälfte der Anschreiben beginnt mit den Worten "hiermit bewerbe ich mich". Für viele modern denkende Personaler ist das ein Grund, die Bewerbung von Anfang an auszusieben. Es sind Standardformulierungen, die in der Schule gelehrt wurden und die heute überflüssig sind.

Die meisten Arbeitgeber möchten keine Standardfloskeln lesen, die ChatGPT ebenso einfach schreiben kann, wie der Bewerber selbst. Eine Ausnahme sind möglicherweise alteingesessene Betriebe mit einer sehr alten Geschäftsführung. Es ist für den Bewerber hilfreich, sich zuvor über die Tonalität im Unternehmen zu informieren. Einen Hinweis liefert schon die Website. Werden Kunden dort "cool" geduzt, wirkt eine steife Bewerbung oft zu formell.

Nicht nur Hardskills erwähnen



Im modernen Unternehmen reicht "Wissen" allein nicht aus.
Softskills sind im Berufsleben ebenso wichtig und die gilt es, hervorzuheben. Das Ziel einer jeden Bewerbung ist es, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten. Um das zu erreichen, gilt es die Neugier des Arbeitgebers zu wecken.

Gehen wir davon aus, dass die Bewerber fachlich ähnliche Kompetenzen mitnehmen. Es braucht also spezielle Fähigkeiten, um sich aus der Masse emporzuheben. Das können
besondere Fertigkeiten mit neuen Technologien wie KI sein aber auch sehr gute Skills in den Bereichen Scrum und Agile.

Letztlich spielt die Art des Unternehmens eine Hauptrolle für die geforderte Bewerbung. Das moderne Startup wird eine klassische Bewerbung in der Mappe für einen Retro-Gag halten und vielleicht dadurch überzeugt sein. In der Regel sind es aber moderne und digitale Unternehmen, die auf Kreativität, Einzigartigkeit und Besonderheiten setzen. Beim Verfassen der Bewerbung muss sich der Jobsuchende im Klaren sein, dass er gerade an seiner Zukunft feilt. Halbherzigkeit ist da fehl am Platz.

 


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