Deutscher Kinderschutzbund - Kreisverband Ostholstein

Vor dem Kremper Tor 19
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Deutschland

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Alexander Baltz

Neustädter Kinderhaus ist umgezogen - Soziale Gruppe des DKSB feierte Einweihung

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Neustadt. Viele Besucher waren der Einladung von Vorstand und Geschäftsführung zu einem Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag gefolgt, um bei der offiziellen Eröffnung des neuen Kinderhauses vom Deutschen Kinderschutzbund dabei zu sein. Seit Ende Februar hat die Soziale Gruppe in den renovierten Räumlichkeiten am Rosengarten 16 ein neues Zuhause gefunden. „Wir haben uns die Entscheidung für ein neues Haus nicht leicht gemacht. Aber das Kinderhaus am Binnenwasser ist einfach zu eng geworden“, so die 1. Vorsitzende Mechtild Piechulla, die sich darüber freute, dass das Haus mit seiner Lage in der Stadtmitte nun auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Geschäftsführer Martin Liegmann betonte die perfekte Nähe zu den Schulen in der Umgebung und sprach davon, dass der Kinderschutzbund ein „Partner vom Ganzen“ sei.
 
Die Leiterin der Einrichtung Sozialpädagogin Katrin Borchert sagte, dass der Umzug noch nicht ganz beendet sei und sie hoffe, gute Räumlichkeiten bieten zu können. Auch Fachbereichsleiter Matthias Thoms zeigte sich zufrieden: „Leben heißt Veränderung. Die Soziale Gruppe ist in einem ständigen Wandel. Wir danken Vorstand, Geschäftsführung und der Stadt Neustadt“.
 
In Kinderhäusern beziehungsweise Sozialen Gruppen werden Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren gebildet und gefördert. Neben einer Alltagsstruktur mit Mittagessen, Hausaufgaben und Freizeitpädagogik soll auch das soziale Miteinander erlernt werden. In dem Gebäude, das durchgängig von 15 Kindern genutzt werden soll, die direkt vom Jugendamt geschickt werden, gibt es einen Essraum, einen Spielraum, einen Toberaum und auch Hausaufgabenräume. Ein Rückszugsraum wird ebenfalls angeboten. (ab)


Alexander Baltz

Umgang mit Kinderängsten

Neustadt. Am Mittwoch, dem 28. Februar von 19 bis 21 Uhr laden das Familienzentrum und die VHS zum Vortrag „Ein Monster ist unter meinem Bett - der Umgang mit Kinderängsten“ ein. Die Veranstaltung findet im Familienzentrum, Rosengarten 10 statt. Referent ist Diplom-Pädagoge Thomas Rupf. In dem Vortrag geht es darum, den Ängsten gelassener zu begegnen und Lösungen zu finden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Anmeldungen bei der VHS Neustadt unter Tel. 04561/619340 oder beim Familienzentrum unter Tel. 04561/5248183. (red)


Alexander Baltz

Kochworkshop

Neustadt. Am Donnerstag, dem 1. März von 10 bis 12 Uhr lädt das Familienzentrum Neustadt Frauen mit und ohne Fluchthintergrund zum Kochworkshop „Persisch Kochen unter Frauen“ ins Familienzentrum, Rosengarten 10 ein. Ein persisches Rezept wird ausprobiert und am Ende gibt es ein leckeres Essen für alle. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende wird erbeten. Kinderbetreuung ist vor Ort. Anmeldungen unter Tel. 04561/5248183 oder familienzentrum@kinderschutzbund-oh.de. (red)


Petra Remshardt

Weihnachtswunschbaum des Kinderschutzbundes

Grömitz. Weihnachten naht mit Riesenschritten, und auch in diesem Jahr gibt es in Grömitz wieder einen Wunschbaum mit vielen bunten Herzen, auf denen die Wünsche von Kindern verraten werden, deren Familien es schwerer als anderen fällt, das Weihnachtsfest zur bestreiten. Der Baum steht in der Nicolai-Apotheke, Wicheldorfstraße 20. Jeder, der einen dieser Wünsche erfüllen möchte, kann einen Anhänger abnehmen, das entsprechende Geschenk besorgen und in der Apotheke abgeben. Von dort werden die Geschenke dann an die Familien verteilt. (red)


Petra Remshardt

Wunschbäume kommen wieder

Neustadt. Auf Wunsch vieler Spender werden die Wunschbäume des Kinderschutzbundes in Neustadt in diesem Jahr wieder rechtzeitig aufgestellt. Ab Donnerstag, den 16. November, sind sie wie immer bei Famila, in der Eska-Passage, in der „Schuhmacherei am Stadtpark“ sowie - etwas später - auch bei Rewe in der Sierksdorfer Straße zu finden.
Viele kleine Anhänger an den Tannenbäumen verraten die Weihnachtswünsche von Kindern unserer Region, deren Familien es schwerer als anderen fällt, das kommende Fest zu bestreiten.
Wer einem der Kinder eine Weihnachtsfreude machen möchte, wird gebeten, einen Anhänger vom Baum zu nehmen, das gewünschte Geschenk zu besorgen und es mit dem Anhänger dort, wo die Bäume stehen, oder beim Kinderschutzbund in Neustadt, Vor dem Kremper Tor 19, abzugeben. Von dort aus werden die Päckchen kurz vor Weihnachten direkt an die Familien verteilt. (red)


Petra Remshardt

Flohmark der Kleiderstube des Kinderschutzbundes

Neustadt. Nachdem der Flohmarkt in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters zweimal abgesagt werden musste, bieten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kleiderstube im Sozialkaufhaus, Am Rosengarten, die Dinge, die sie über das Jahr zusammengetragen haben wie Handtaschen, Geschirr, Tisch- und Bettwäsche und Bücher, an vier Tagen in einem Raum in der Hochtorstraße 9 an. Dort kann man von Dienstag, dem 21. November in der Zeit von 11 bis 15 Uhr bis zum Freitag, dem 24. November von 11 bis 13 Uhr stöbern und dabei über die Arbeit des Kinderschutzbundes ins Gespräch kommen. Der Erlös ist bestimmt für die Spenden- und Informationskampagne 100 Familien in Not des Kreisverbandes Ostholstein. Mit den Spendengeldern kann die Betreuung von Kindern und Jugendlichen der betroffenen Familien unterstützt werden. (red)


Alexander Baltz

Weltkindertag auf dem Marktplatz - Am 23. September feiern Gewerbeverein und Kinderschutzbund gemeinsam

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Neustadt. Am Samstag, dem 23. September findet zum ersten Mal eine gemeinsame Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes Ostholstein (DKSB) und des Gewerbevereins Neustadt statt. Zwischen 10 und 16 Uhr wird auf dem Marktplatz und der Innenstadt der Weltkindertag mit einem umfangreichen Programm für Klein und Groß gefeiert.
 
Aus 2 wird 1
In den vergangenen Jahren hat der Gewerbeverein die damalige „Spiel mit“-Aktion immer zeitgleich mit dem Kinderfest des Deutschen Kinderschutzbundes organisiert. Da die Mitwirkenden teilweise dieselben waren, kam sowohl beim DKSB als auch beim Gewerbeverein die Frage auf, ob sich beide Veranstaltungen eventuell zusammenlegen und gemeinsam organisieren lassen. „Das wollen wir gemeinsam anpacken“, so die 1. Vorsitzende des Gewerbevereins Susanne Bimberg-Nittritz und der Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Ostholstein, Henning Reimann. Auch Ute Schielmann-Ziehm, die die Veranstaltung „Kinderfest“ seit Jahren ehrenamtlich für den Deutschen Kinderschutzbund in Neustadt organisiert hat, freut sich, dass am Samstag eine gemeinsame Veranstaltung stattfindet und sich auf diese Weise auch Synergien ergeben.
 
Das Konzept des Neustädter Weltkindertages steht bereits seit Juli fest: es wird eine Mitmach-Rallye durch die Stadt geben und ein gemeinsames Bühnenprogramm, das von Susanne Bimberg-Nittritz und Henning Reimann moderiert wird. Es spielen unter anderem der Spielmanns- und Fanfarenzug Neustadt und Ehrenamtler vom Familienzentrum bieten Mitmachmusik an. Darüber hinaus wird der Neustädter Volkstanzkreis tanzen, eine Gruppe der Betreuten Grundschule wird singen, das Kinderhaus Grömitz wird mit einer Zirkusdarbietung dabei sein und die Offene Ganztagsschule Süsel wird ein Theaterstück aufführen.
 
Mitmach-Rallye
Ziel ist es, alle Spiele, die auf einer Rallye-Teilnehmer-Karte aufgeführt sind, zu spielen. Pro Spielstation (Marktplatz, Kremper Straße und Hochtorstraße) gibt es einen Stempel. Für jede fertig gestempelte Teilnehmerkarte gibt es in der Eisdiele Dolomiti in der Kremper Straße eine kostenlose Kugel Eis (gültig am Veranstaltungstag bis 16 Uhr).
 
Unter allen Teilnehmern, die ihre Adresse auf der Teilnehmerkarte für die Verlosung angeben, werden drei Jahreskarten für den Hansa-Park verlost. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen alle Felder gestempelt sein und die Teilnehmerkarte bis 16 Uhr in der Eisdiele oder beim Infostand des Deutschen Kinderschutzbundes abgegeben werden. Die Spielkarten sind ab Freitag bei den Geschäften Druckatelier Schwarz, Buchstabe Am Markt, Blaudruckerei Koch, eska Kaufhaus und Brockhus erhältlich sowie im Bürgerbüro (Tourist-Information) und im zeiTTor (der Verein der Freunde und Förderer des Museums lädt am Samstag zum Bogenschießen mit Reiner Liebentraut ein). Am Samstag sind die Spielkarten bei allen Spielstationen erhältlich.
 
Der Weltkindertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“. Daher soll auch vor allem das Thema „100 Familien in Not“ bei dem Fest platziert werden. Ein wichtiges Ziel der Kampagne ist es, auf die besondere Situation dieser Familien und den Anspruch auf Chancengleichheit der betroffenen Kinder und Jugendlichen aufmerksam zu machen. An einem Stand vom DKSB wird man sich informieren können, wie und wo man selber unterstützend tätig werden kann.
 
„Neustadt ist Keimzelle des Kinderschutzbundes in Ostholstein. Wir wollen den Kindern zeigen, dass sie hier willkommen sind und einen Tag alle zusammen fröhlich feiern“, so DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann. „Wichtig ist uns ebenfalls, die Kinderrechte in die Verfassungen aller Länder und des Bundes zu bekommen, so wie in Schleswig-Holstein der Artikel 10 den Schutz von Kindern und Jugendlichen festlegt“, unterstrich Ute Schielmann-Ziehm aus dem DKSB-Vorstand.
 
Auf dem Marktplatz werden sich während der Veranstaltung die Neustädter Hilfsorganisationen, darunter Feuerwehr, DLRG, DRK und THW, der Stadtteiltreff Westpreußenring, das Kinder- und Jugendnetzwerk, das Projekt „Demokratie leben“ sowie die Betreute Grundschule, das Bund-Umwelthaus Neustädter Bucht und die katholische Kirche präsentieren. Sponsor des Weltkindertages sind die Stadtwerke Neustadt.
 
„Alle Aktiven und teilnehmenden Akteure haben an dem Tag aber eines gemeinsam: Sie sind ehrenamtlich für diese Aktion und die Kinder im Einsatz“, betonte Stadtmarketing-Koordinatorin Andrea Elisabeth Brunhöber, die das ganze Projekt organisatorisch begleitet. Für Essen und Trinken wird am Samstag natürlich auch gesorgt sein und selbstverständlich sind alle Aktionen rund um den Weltkindertag für alle kostenfrei. (ab/red)


Marlies Henke

Herzlich willkommen in Neustadt! – Jugendliche aus Sewerodwinsk zu Gast beim DKSB

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Die Gruppe aus Russland mit ihrem Leiter Sergei Zverev (kniend) sowie Martin Liegmann vom DKSB (2. v. lks.), Stadtrat Friedrich-Karl Kasten (Mi.) und Organisatorin Larissa Sharapova bei der offiziellen Begrüßung.

Die Gruppe aus Russland mit ihrem Leiter Sergei Zverev (kniend) sowie Martin Liegmann vom DKSB (2. v. lks.), Stadtrat Friedrich-Karl Kasten (Mi.) und Organisatorin Larissa Sharapova bei der offiziellen Begrüßung.

Neustadt. In der Küche des Kinderhorts vom Deutschen Kinderschutzbund duftete es am vergangenen Montag nach Kaffee und frischen Blini. Die russischen Pfannkuchen hatte eine junge Besuchergruppe aus Sewerodwinsk/Oblast Archangelsk gebacken. Anlass war die offizielle Begrüßung durch die Gastgeber und die Stadt.
14 Jugendliche und Begleitpersonen aus der Stadt am Weißen Meer, mit der Neustadt eine langjährige Städtefreundschaft verbindet, sind seit Sonntagabend zu Gast in Neustadt. Eingeladen dazu hatte der Deutsche Kinderschutzbund Ostholstein (DKSB). Die russischen Jugendlichen kommen von der regionalen Nichtregierungsorganisation für Gehörlose und Schwerhörige in Sewerodwinsk. In Ostholstein wollen sie noch bis nächsten Montag Land und Leute kennenlernen und vor allem Sport treiben. Auf dem Programm stehen Volleyball, Wasserski, Leichtathletik und als Höhepunkt der Zarnekauer Champions-Cup 2017 am kommenden Samstag, dem 26. August, beim Kinder- und Jugendhaus Zarnekau. Aber auch eine Stadtführung durch Neustadt und ein Besuch im Hansa-Park sind geplant. Organisiert und begleitet wird die Reise auf Neustädter Seite von Andrej Sharapow und Larissa Sharapova vom DKSB sowie Helge Meyer, Erzieher im DKSB-Kinderhaus in Zarnekau.
Ein Teil der russischen Sportler ist bereits zum zweiten Mal zu Gast in Neustadt. Der erste Besuch hatte im August 2015 stattgefunden (der reporter berichtete), gefolgt von einem Gegenbesuch der Kinder aus Zarnekau in Sewerodwinsk im Oktober 2016.
„Als wir gestern hier ankamen, war der Tisch gedeckt und wir wurden herzlich empfangen. Es war so, als wären wir nie weg gewesen“, berichtete der russische Betreuer der Gruppe Sergei Zverev. Die meisten Jugendlichen seien jedoch das erste Mal so weit weg von Zuhause, erzählte Larissa Sharapova. Ein bisschen Lampenfieber war darum auch zu Beginn der Begrüßung zu spüren, die gemeinsam mit dem DKSB-Geschäftsführer Martin Liegmann, der DKSB-Vorsitzenden Mechtild Piechulla sowie dem 1. Stadtrat Friedrich-Karl Kasten stattfand. Nach zahlreichen Gastgeschenken, vielen Dankesworten, gegenseitiger Wertschätzung, einer Einladung zum internationaler Jugendaustausch 2018 in Sewerodwinsk und nach dem Genuss der köstlichen Blini waren sich Martin Liegmann und Sergei Zverev in einer Sache ganz besonders einig, nämlich dass es unabhängig von der großen Politik wichtig sei, weiter volksverbindende Aktivitäten und vor allem die Freundschaft von Mensch zu Mensch zu pflegen. (he)


Alexander Baltz

„Das Engagement unserer Mitarbeiter ist enorm“ - Wichtigkeit des Kinderschutzbundes ist weiter gewachsen

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Monika Rieth-Reichert, Henning Reimann, Mechtild Piechulla, Martin Liegmann und Ulrike Kohlmorgen (v. lks.).

Monika Rieth-Reichert, Henning Reimann, Mechtild Piechulla, Martin Liegmann und Ulrike Kohlmorgen (v. lks.).

Neustadt. Mit einer Würdigung der großen Spendenbereitschaft und des starken Engagements der Neustädter durch die 1. Vorsitzende Mechthild Piechulla startete am vergangenen Mittwochabend die Jahreshauptversammlung des Kinderschutzbundes Ostholstein. Gerade weil die Spenden insgesamt nur ein Prozent der Einnahmen ausmachen (143.880 Euro im Jahr 2016), seien sie so ungemein wichtig. Die Summe von über 14 Millionen Euro, die der Verein pro Jahr einnimmt und wieder ausgibt, verdeutlichen den Bedarf an Leistungen und an Menschen. Allein 79 Prozent des Haushaltes werden für Personalkosten benötigt, so Mechtild Piechulla.
 
Als einen „unverzichtbaren Eckpfeiler der Gesellschaft in Ostholstein“ bezeichnete Geschäftsführer Henning Reimann den Verein: „Der Kinderschutzbund war noch nie so in der Gesellschaft verankert wie heute. Viele Ehrenamtler schaffen ihre Aufgaben nicht mehr allein und wenden sich an den Kinderschutzbund. Allein 4.000 Kinder in Ostholstein leben an der Armutsgrenze; 1.100 Familien beziehen Hartz 4 und 1.400 Alleinerziehende sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen“, so Hennig Reimann.
 
2016 waren 373 hauptamtliche und 319 ehrenamtliche Mitarbeiter für den Kinderschutzbund Ostholstein tätig, die 67 Projekte an 24 Standorten betreuen. Geschäftsführer Martin Liegmann dankte den Ehren- und Hauptamtlern für ihr Engagement: „Wir wollen auch weiterhin in Ostholstein tätig werden, wenn man uns fragt und wo es kein anderer macht. Unsere Zukunft kann nur sein, ausreichend Hilfestellung zu geben. Wir sind da! Danke, dass wir uns auf Sie alle verlassen können!“
 
Für ihre Arbeit wurde Mechtild Piechulla als „herausragende Vorsitzende“ gewürdigt, die bei der Mitgliederversammlung deutlich machte, wie stark die Bedeutung des Kinderschutzbundes gestiegen sei: „Angedacht war 2016 die Festigung der bestehenden Einrichtungen, stattdessen sind die Aufgaben aber weiter gewachsen. Hauptsächlich war die Situation von Flüchtlingen bestimmend, für die wir Sprach- und Integrationskurse eingerichtet haben.“
 
Vieles sei ohne Spenden nicht möglich, betonte Mechtild Piechulla weiter. Gerade auch die Wunschbaumaktion in der Vorweihnachtszeit in Neustadt, Grömitz, Schönwalde und Haffkrug (der reporter berichtete) sei ein Zeichen für wachsende Kinderarmut. Die Aktion „100 Familien in Not“ werde wegen des Bedarfs auch weiter fortgesetzt.
 
Diplom-Pädagogin Katja Kirschall vom Familienzentrum, das sich um Schwangere, Alleinerziehende und junge Familien mit Kindern bis 7 Jahren kümmert, sprach von einer deutlich höheren Frequentierung der Sprechstunden. Ziel sei es hier, Familienpaten und Schulen zu unterstützen und dezentral in den Dörfern von Grömitz bis Niendorf zu arbeiten.
 
Im Mittelpunkt der Planungen für 2017/18 steht in Neustadt die Suche nach einem weiteren Gebäude, um die zusätzlichen Ausgaben bewältigen zu können.
 
Wahlen: Einstimmig wiedergewählt wurden die 1. Vorsitzende Mechtild Piechulla, 2. Vorsitzende Ulrike Kohlmorgen und Beisitzerin Marianne Danzeglocke. Neuer Kassenprüfer ist Klaus Steffen. (ab)


Alexander Baltz

Wunschbaum-Aktion 2016: Kinderschutzbund verteilte Geschenke

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Marion Esser (lks.) mit ihren Helferinnen vor der Verteilung der Geschenke an die Kinder.

Marion Esser (lks.) mit ihren Helferinnen vor der Verteilung der Geschenke an die Kinder.

Neustadt. Die Menschenschlange vor dem Eingang zum Kinderschutzbund war so lang wie noch nie: 370 Kinder, darunter 50 Flüchtlingskinder aus Neustadt und Umgebung, haben sich am Montagnachmittag ihre Weihnachtswunschbaum-Geschenke abgeholt. Initiatorin der Aktion ist seit 17 Jahren Marion Esser aus Neustadt, die sich seit 1991 ehrenamtlich im Kinderschutzbund organisiert. „Damals haben wir mit 180 Kindern angefangen. Die Neustädter haben seitdem wohl insgesamt weit mehr als 3.000 Pakete für die Wunschbaum-Aktion gepackt“, sagt Marion Esser. Allein in diesem Jahr haben Firmen, Service-Clubs wie Rotary und Lions sowie Privatpersonen rund 1.300 Geschenk- und Lebensmittelpakete gespendet.
 
Kinder aus bedürftigen Familien wurden zuvor über Mitarbeiter des Kinderschutzbundes nach einem Weihnachtswunsch befragt. Dieser wurde an Tannenbäumen, die bereits ab November in bestimmten Geschäften in Neustadt, Grömitz und auch Haffkrug aufgestellt wurden, aufgehängt (der reporter berichtete). Bürger aus der Region nahmen sich einen Anhänger und besorgten das entsprechende Geschenk. Alle Spenden wurden wie immer liebevoll verpackt abgegeben, viele mit Weihnachtskarten und kleinen Zugaben. Sogar ganze Schulklassen sind mit Geschenkkartons bepackt in die Geschäftsstelle in die Straße Vor dem Kremper Tor 19 gekommen. Spender und Empfänger der Geschenke bleiben füreinander anonym, auf den Wunschanhängern sind nur der Vorname und das Alter des Kindes angegeben. Die beschenkten Kinder bedanken sich nach Weihnachten auf ihre Weise mit Karten und selbstgemalten Bildern, die in einem Schaufenster ausgestellt werden. (ab)


Alexander Baltz

10.000 Euro für den Kinderschutzbund: Coop-Stiftung unterstützt drei regionale Projekte

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Die Koordinatorin des Familienzentrums Küste Katja Kirschall, der DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann und die Vorsitzende Mechtild Piechulla (v. lks.) nahmen am vergangenen Dienstag den symbolischen Scheck von Sabine Pfautsch (Coop-Stiftung) und Peter Reichelt, Supermarkt-Vertriebsleiter für Ostholstein entgegen (v. lks.).

Die Koordinatorin des Familienzentrums Küste Katja Kirschall, der DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann und die Vorsitzende Mechtild Piechulla (v. lks.) nahmen am vergangenen Dienstag den symbolischen Scheck von Sabine Pfautsch (Coop-Stiftung) und Peter Reichelt, Supermarkt-Vertriebsleiter für Ostholstein entgegen (v. lks.).

Große Freude beim Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein (DKSB): Die Einrichtung erhielt von der Coop-Stiftung „Unser Norden“ bereits zum dritten Mal in Folge eine Spende von 10.000 Euro. Das Geld soll in die regionalen Projekte „Frühe Hilfen“ und „2. Chance“ fließen.
 
Neustadt. „Die Coop-Stiftung hat sich seit 2011 die Förderung kranker und sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher auf die Fahnen geschrieben. Damit ist der Kinderschutzbund als kreisweit wirkende Lobby für Kinder ein idealer Partner“, sagte Sabine Pfautsch von der Coop-Stiftung „Unser Norden“. DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann betonte, dass die Projekte, die von der Spende profitieren sollen, ohne diese nachhaltige Unterstützung so nicht möglich gewesen wären. So wird ein Teil des Geldes wieder den „Frühen Hilfen“ im Familienzentrums Küste in Neustadt zugute kommen. Bei diesem auf Prävention angelegten Projekt finden belastete und überforderte Alleinerziehende mit Säuglingen und Kleinkindern sowie junge Familien und Schwangere unbürokratische Unterstützung. „Unser Ziel ist es, Eltern in ihren Erziehungs- und Alltagskompetenzen zu stärken und eine positive Entwicklung der Kinder zu ermöglichen“, erklärte Katja Kirschall, Koordinatorin des Familienzentrums. Die Angebote wie Babytreffs, Babymassage, Vorträge, Deutschkurse und das Kochen von Babybrei und Kleinkinderkost mit einer Ökotrophologin würden sehr gut angenommen.
 
Weitere Fördermittel verwendet der Kinderschutzbund für das Projekt „2. Chance“, in dem jungen Schulverweigerern beim Erreichen eines Schulabschlusses geholfen wird. „Diese Kinder gehen aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht mehr in die Schule: familiäre Probleme, Drogen, Angst. Sie dürfen unserer Gesellschaft nicht verloren gehen und werden von Schulsozialarbeitern betreut“, erklärte Henning Reimann. Außerdem soll Geld in das Projekt Baby- und Kleinkindschwimmen fließen. Hierbei bekommen sozial benachteiligte Familien und Alleinerziehende in Problemlagen die Möglichkeit, unter therapeutischer Anleitung spielerischerische Bewegung mit dem Baby zu erlernen. Letztendlich, so die Vorsitzende des DKSB Mechtild Piechulla, ginge es bei all diesen Projekten darum, die Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern zu stärken. (he)


Alexander Baltz

„Wunschbäume“ stehen wieder: Aktion vom Kinderschutzbund auch in Haffkrug

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Uwe Hackel, Inhaber des Ostsee-Shops in Haffkrug, und Mitarbeiterin Jeannette Dworacek unterstützen den Kinderschutzbund.

Uwe Hackel, Inhaber des Ostsee-Shops in Haffkrug, und Mitarbeiterin Jeannette Dworacek unterstützen den Kinderschutzbund.

Neustadt/Grömitz/Haffkrug. Weihnachten ist nicht mehr weit, und alle Kinder freuen sich jetzt schon auf ihre Geschenke. Manchen Familien fällt es jedoch schwerer als den anderen, die Wünsche ihrer Kinder zu erfüllen. Hier möchte nun auch Jeannette Dworacek, Mitarbeiterin des Ostsee-Shops im Haffkruger Waldweg, in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Ostholstein helfen. Am Ostsee-Shop steht deshalb seit Donnerstag ein „Wunschbaum“. Das ist ein Tannenbaum, in dessen Zweigen kleine Anhänger hängen, auf denen die Wünsche der Kinder dieser Familien zu lesen sind.
 
In Neustadt stehen die „Wunschbäume“ wie immer bei famila, in der eska-Passage, in der Schuhmacherei am Stadtpark sowie demnächst auch bei Rewe in der Sierksdorfer Straße.
 
In Grömitz steht ein Wunschbaum in der Nicolai-Apotheke, Wicheldorfstraße 20.
Wer einen der Wünsche erfüllen möchte, wird gebeten, einen Anhänger vom Baum zu nehmen, das entsprechende Geschenk zu besorgen und es mit dem Anhänger dort, wo die Bäume stehen, oder beim Kinderschutzbund in Neustadt, Vor dem Kremper Tor 19, abzugeben. Von hier aus werden die Päckchen vor Weihnachten dann wieder direkt an die Familien verteilt.
Initiatorin der Wunschbaum-Aktion ist seit 17 Jahren Marion Esser aus Neustadt, die sich seit 1991 ehrenamtlich im Kinderschutzbund organisiert. (red/ab)


Petra Geffken

Kunterbuntes Kinderfest zum Weltkindertag

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Neustadt. „Kinderrechte umsetzen – kinderleicht!“ lautet die Kampagne des Kinderschutzbundes (DKSB) Schleswig-Holstein zum diesjährigen Weltkindertag. Und vor allem das 5. Grundrecht der UN-Kinderrechtskonvention wurde beim Kinderfest am letzten Samstag zu hundert Prozent umgesetzt: das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung.
 
Auf dem Schulhof der Jacob-Lienau-Schule herrschte bei der vom Kinderschutzbund Ostholstein organisierten Veranstaltung jedenfalls ein fröhliches, kunterbuntes Miteinander von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien. Zahlreiche Vereine und Institutionen aus Neustadt präsentierten ihre Arbeit und boten gleichzeitig tolle Spiele und Aktionen für die Kinder an. Es wurde eifrig gebastelt, gespielt, geturnt und getobt. Alle Angebote waren kostenlos, genau wie das Stück Kuchen und ein Getränk, über das sich jedes Kind freuen durfte.
 
„Das Wetter spielt in diesem Jahr mit und wir haben viele engagierte Akteure“, freute sich Organisatorin Ute Schielmann-Ziehm aus dem Vorstand des DKSB Ostholstein. Besonders sei in diesem Jahr auch die rege Teilnahme ausländischer Familien: „Eine tolle bunte Mischung“, so Ute Schielmann-Ziehm. (he)


Vor dem Kremper Tor 19
23730 Neustadt
Deutschland

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