

Neustadt in Holstein. Es gehört zur DNA des Technischen Hilfswerks (THW): die Bereitschaft, jederzeit in Deutschland wie auch weltweit Hilfe zu leisten. Seit 75 Jahren stellen die 668 Ortsverbände mit rund 88.000 Helferinnen und Helfern diesen Anspruch immer wieder unter Beweis.
Im Mittelpunkt des gemeinsamen Neujahrsempfangs der THW-Helfervereinigung Ortsverein Neustadt und des THW-Ortsverbands Neustadt stand in diesem Jahr das Ehrenamt. Allein in Neustadt wurden im Jahr 2025 rund 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet, unter anderem bei Einsätzen sowie in der Jugendarbeit.
Der Ortsbeauftragte Volker Hofele betonte die große Bedeutung des freiwilligen Engagements für die Sicherheit der Bevölkerung. „Unsere Sicherheit und der Schutz der Bevölkerung müssen gewährleistet sein“, sagte Hofele. Das Ehrenamt im THW sei anspruchsvoll, vielfältig, herausfordernd und individuell. Besonders hob er den starken Zusammenhalt innerhalb der Organisation hervor.
Für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben, deren Kernbereich die technische Hilfe darstellt, sei eine moderne und leistungsfähige Ausstattung unerlässlich. „Dafür wird vom Bund ausreichend gesorgt“, erklärte Hofele. So erhielt der Ortsverband Neustadt im Februar 2025 ein neues Großfahrzeug für die im Aufbau befindliche Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung sowie einen neuen Werkstattanhänger für die bestehende Fachgruppe Infrastruktur. Der Ausbau des THW im Bereich der Zivilschutzaufgaben erfolge dabei schrittweise.
Mit Blick auf die Zukunft mahnte Hofele, nicht nachzulassen: „Wir dürfen in unseren Anstrengungen, das Ehrenamt weiter zu stärken, nicht nachlassen. Ohne Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft ärmer, liebloser und kälter.“
Auch die Vertreter aus Politik und Verwaltung würdigten das Engagement der Helferinnen und Helfer. Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Schmidt (CDU) unterstrich: „Das THW ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bei Notfällen und Katastrophen einsatzbereit. Das Herzstück sind die Menschen, die für hohe Kompetenz und ausgeprägten Teamgeist stehen.“ Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn bezeichnete Neustadt als wichtigen Standort und hob insbesondere die hervorragende Jugendarbeit hervor.
Bürgermeister Mirko Spieckermann fand ebenfalls deutliche Worte der Anerkennung: „Der Einsatz der Helferinnen und Helfer ist ein herausragendes Beispiel für gelebtes Ehrenamt. Ehrenamt bedeutet Solidarität im besten Sinne – füreinander da zu sein, anzupacken, wenn Hilfe gebraucht wird, und den Mut zu haben, Verantwortung zu übernehmen. Das THW steht für Zusammenhalt, Tatkraft und Mut. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und meine volle Anerkennung.“
Ehrungen
Als unverzichtbare Helfer im Dienste der Humanität wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: 10 Jahre - Janik Schmidt, 20 Jahre - Felix Maximilian Menge, 40 Jahre - Matthias Hüttmann.



