Alexander Baltz

Lions Club Lübecker Bucht spendete 15.000 Euro an den Kinderschutzbund

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Jürgen Wecke, Lions Club-Präsident Christoph Lehners und die DKSB-Geschäftsführer Martin Liegmann und Henning Reimann (v. lks.).

Jürgen Wecke, Lions Club-Präsident Christoph Lehners und die DKSB-Geschäftsführer Martin Liegmann und Henning Reimann (v. lks.).

„Kinder in ihren Stärken fördern“




 
 
Neustadt in Holstein. Ein Club-Abend mit einem Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann: 9.000 Euro für den 100 Familien in Not-Fonds und 6.000 Euro für den Ausbau der interkulturellen Angebote wurden an den Kinderschutzbund Ostholstein übergeben. 15.000 Euro insgesamt, dazu noch eine Spende von 20 PCs - das ist das Ergebnis der Zusammenarbeit vom Lions Club Lübecker Bucht mit Sitz in Scharbeutz und dem Kinderschutzbund Ostholstein (DKSB) vom August 2020 bis Juli 2021.
 
Mit der Bitte um Unterstützung zur Minderung der Folgen der Corona-Pandemie hatte sich der DKSB an den Lions Club gewandt. Zur Scheckübergabe trafen sich Lions-Mitglieder samt ihrem Präsidenten Christoph Lehners mit den DKSB-Geschäftsführern Martin Liegmann und Henning Reiman sowie DKSB-Fachbereichsleiter Matthias Thoms am vergangenen Mittwochabend. Im Interkulturellen Bildungs- und Begegnungszentrum wurde gemeinsam die über Ergebnisse des Einsatzes der Spendenmittel diskutiert. Martin Liegmann und Henning Reimann zeigten sich begeistert von der unkomplizierten und schnellen Hilfe der Lions, durch die nun 13 zusätzliche Familien mit ihren 17 Kindern über den 100 Familien in Not-Fonds unterstützt werden können.
 
Außerdem werden sieben Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bei der Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfungen durch Einzelunterricht unterstützt. Die 20 gespendeten PCs werden für die Ausstattung von 17 Kinderbetreuungseinrichtungen des DKSB verwendet.
 
„Die Lions und wir vom Kinderschutzbund sind uns einig darüber, dass es auch eine Form von Wirtschaftspolitik ist, Kinder und Jugendliche so zu unterstützen, dass sie später ihren Platz in der Gesellschaft und im Beruf finden“, erklärte Henning Reimann. Kinder bräuchten wie Erwachsene Erfolgserlebnisse, leider könnten viele Eltern die Erziehung ihrer Kinder heute nicht mehr voll umfänglich leisten, so Reimann weiter. Um so wichtiger werde von Jahr zu Jahr die Arbeit des Kinderschutzbundes. (ab)


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