Freiwillige Feuerwehr Neustadt in Holstein - Gemeindewehrführer Alexander Wengelewski

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Kirchhofsallee 4
23730 Neustadt
Deutschland

a.wengelewski@ff61.de
www.ff-neustadt-oh.de
Kristina Kolbe

Boot brannte im Hafen

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Neustadt. „Auf einer acht Meter langen Yacht ist ein Feuer ausgebrochen“, hieß es in dem Notruf, der am Mittwochmorgen bei der Feuerwehr einging. Beim Eintreffen der Feuerwehr traten schon keine Flammen mehr aus dem Boot.
 
Der Schiffseigner hatte einen handelsüblichen Camping-Gaskocher in Betrieb nehmen wollen. Beim Zünden der Flamme kam es zu einer Verpuffung, da das Gerät defekt und zuvor Gas ausgetreten war. Der Schiffseigner wurde leicht verletzt, konnte jedoch aus eigener Kraft das Boot verlassen.
 
Durch das beherzte Eingreifen der ancora Marina-Mitarbeiter, die sofort mit den vorhandenen Pulverlöschern gegen die Flammen vorgingen, konnte das Feuer schnell gebändigt werden.
 
Beim Eintreffen der Feuerwehr stachen schon keine Flammen mehr aus dem Schiff. Die Feuerwehr übernahm und hatte die Lage schnell im Griff, sodass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr bestand, dass die Flammen auf die Nachbarboote übergingen.
 
Mit der Wärmebildkamera wurde abschließend endgültig festgestellt, dass von dem Brandherd keine Gefahr mehr ausging. (ko)


Gesche Muchow

Drei Angelhaken aus Schwan entfernt

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Neustadt. Der 100. Einsatz in diesem Jahr führte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt am vergangenen Wochenende zu einem verletzten Schwan, in dem drei Angelhaken steckten.
 
Die daran noch befestigten Angelschnüre hinderten ihn am Fliegen. Nachdem die Kameraden das Tier vorsichtig befreit hatten, konnten sie es wieder in die Freiheit entlassen. „Wir haben immer wieder mit verletzten Enten und Schwänen am Binnenwasser oder auch am Hafen zu tun“, berichtete Wehrführer Alexander Wengelewski, der an die Angelsportler den dringenden Appell richtete, nicht alles liegen zu lassen und hinter sich aufzuräumen. „Die Verletzungsgefahr ist nicht nur für Tiere erheblich. Auch kleine Kinder sind gefährdet“, so Wengeleswski eindringlich. (gm)


Alexander Baltz

Alexander Wengelewski ist Neustadts neuer Wehrführer – Sven Lesse wechselt zur Marine nach Stralsund

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Neustadt. Mit seinen 29 Jahren ist Alexander Wengelewski am vergangenen Freitagabend zum bislang jüngsten Gemeindewehrführer in der Geschichte der Stadt Neustadt ernannt worden.
 
Unzählige Kameraden, darunter auch Abordnungen anderer Freiwilligen Feuerwehren, waren neben vielen Stadtverordneten zur Feierstunde in das Feuerwehrgerätehaus gekommen, um gleichzeitig Amtsvorgänger Sven Lesse zu verabschieden, der aus beruflichen Gründen seinen Posten als Wehrführer nach knapp vier Jahren im Amt niederlegen musste (der reporter berichtete).
 
Nach seiner Ernennung durch Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider ist Alexander Wengelewski nun der 15. Gemeindewehrführer in Neustadt. Seit über zwei Jahrzehnten engagiert er sich schon aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr, zuletzt als Gruppenführer und seit 2014 als stellvertretender Landesjugend-Feuerwehrwart. „Er ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und übernimmt nun eine der leistungsstärksten Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein“, lobte die Bürgermeisterin.
 
Der großen Verantwortung ist sich der neue Wehrführer, der zuvor von Kreisjugendfeuerwehrwart Hartmut Junge für die Dauer seiner Amtszeit von sechs Jahren zum 1. Hauptbrandmeister befördert wurde, bewusst: „Ich trete mein Amt mit großer Demut an und freue mich auf die intensive Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen in unserer Stadt.“ Und an seine Kameraden gerichtet sagte Alexander Wengelewski: „Nutzt bitte den Gestaltungsspielraum, den ich euch gebe, für die Sicherheit unserer Stadt. Wir sind eine großartige Feuerwehr!“
 
Jede Menge Lob und deutliche Worte der Anerkennung gab es vor allem für den ehemaligen Wehrführer Sven Lesse, der beruflich nach Stralsund wechselt und dort für die Ausbildung der Brandbekämpfungseinheiten der Marine zuständig ist. Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider bezeichnete Sven Lesse als einen „Glücksfall für Neustadt“ und einen „echten Profi“, der auch in der Marine große Anerkennung erhalte und seine Kameraden stets zu Höchstleistungen motiviert habe. „Wir bedauern seine Versetzung nach Mecklenburg-Vorpommern sehr und sagen heute Danke im Namen der Stadt“, so die Bürgermeisterin weiter.
 
Propst Dirk Süssenbach bezeichnete Sven Lesse als das Gesicht der Neustädter Feuerwehr und wünschte ihm und den Kameraden, in allen Einsätzen von Gott behütet zu bleiben. Stellvertretender Gemeindewehrführer Dirk Grönzin lobte vor allem, dass Sven Lesse es geschafft habe, in seiner Amtszeit die Mitgliederzahlen auf insgesamt 156 Personen im Alter von 11 bis 92 Jahren zu steigern.
 
Sven Lesse behält auch nach der Versetzung seinen privaten Lebensmittelpunkt in Neustadt und wird auch Mitglied der Neustädter Feuerwehr bleiben. Er bedankte sich bei seiner Verabschiedung bei den Kameraden: „Es war mir eine Freude, diese Feuerwehr zu führen. Ich bin stolz auf euch!“ (ab)


Kristina Kolbe

Feuer im Dachstuhl

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Die konkrete Brandursache ist jedoch noch unklar.

Die konkrete Brandursache ist jedoch noch unklar.

Bad Schwartau. Am Samstagabend geriet der Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses in Brand. Das Gebäude wurde stark beschädigt, Personen wurden nicht verletzt.
 
Gegen 22.35 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über eine Rauchentwicklung in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bad Schwartau informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude in der Rantzauallee bereits stark verqualmt, kurze Zeit später stand der Dachstuhl in Vollbrand. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig rechtzeitig verlassen, Personen wurden nicht verletzt. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in die Nacht. Bedingt durch die Hitzeentwicklung, das Feuer und das Löschwasser, ist das Haus nicht mehr bewohnbar, die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Es wird von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in der Dachgeschosswohnung des Hauses aus, die konkrete Brandursache ist jedoch noch unklar. Beamte der Kriminalpolizei Bad Schwartau haben die Ermittlungen aufgenommen, der Brandort wurde beschlagnahmt. (red)


Petra Remshardt

Neue „Patches“ für die Freiwillige Feuerwehr Neustadt

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Die Spende der Aufnäher nach amerikanischem Vorbild wurde möglich durch das Gerontopsychiatrische Alten- und Pflegeheim Muus aus der Sierksdorfer Straße.

Die Spende der Aufnäher nach amerikanischem Vorbild wurde möglich durch das Gerontopsychiatrische Alten- und Pflegeheim Muus aus der Sierksdorfer Straße.

Neustadt. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt freuen sich über neue „Patches“. Die Spende der Aufnäher nach amerikanischem Vorbild wurde möglich durch das Gerontopsychiatrische Alten- und Pflegeheim Muus aus der Sierksdorfer Straße. Geschäftsführerin Kerstin Weiffen hat eine besondere Verbindung zu den Brandschützern; engagiert sich doch einer ihrer Söhne seit vielen Jahren ehrenamtlich bei den Neustädter Blauröcken. Die finanziellen Mittel zur Anschaffung der Abzeichen sind der Erlös einer Tombola des diesjährigen Sommerfestes. Der stellvertretende Gemeindewehrführer Dirk Grönzin, Zugführer Marcel Moldenhauer und Kamerad Tobias Weiffen nahmen die 100 „Patches“ kürzlich entgegen und bedankten sich für die großzügige Spende. (red)


Admin

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Holstein

Die Entwicklung der Brandbekämpfung und der Feuerwehr in Neustadt in Holstein ist zugleich auch ein Teil der Stadtgeschichte. Ebenso wie in anderen Städten und Ortschaften war die Furcht der Menschen vor Bränden in den früheren Jahrhunderten besonders groß, weil wirkungsvolle Löschmöglichkeiten nicht zur Verfügung standen. Durch Unachtsamkeit und mangelnde Vorsorge ereigneten sich so auch in Neustadt in Holstein zahlreiche Grossbrände, die oft genug weite Teile der Stadt vernichteten.
 
Die ersten schriftlich festgehaltenen Stadtbrände sind aus den Jahren 1390 und 1399 bekannt. Aber auch in den folgenden Jahrhunderten wütete der Rote Hahn" und zerstörte zahllose Häuser, darunter im Jahre 1419 unter anderem auch das Rathaus. Der letzte große Stadtbrand ereignete sich im September des Jahres 1817, von dem auch die Stadtkirche betroffen war. Von den 258 Häusern der Stadt waren 138 in Flammen aufgegangen. 213 Familien hatten ihr Hab und Gut und vor allem auch ihre Wohnungen verloren. Zwar gab es bereits seit dem Jahre 1731 eine ?Feuerverordnung für die Stadt Neustadt in Holstein" mit strengen Vorschriften zur Vorsorge und Abwehr von Feuerschäden. Auch eine Zwangsfeuerwehr wurde geschaffen, die jedoch aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit und Ausrüstung nur wenig ausrichten konnte. Im Jahre 1868 sah sich der Neustädter Gewerbeverein veranlasst, endlich eine Alternative zur Zwangsfeuerwehr zu verlangen und eine Freiwillige Feuerwehr, die es seinerzeit in allerdings nur wenigen Städten bereits gab, zu gründen.
 
Nachdem die städtischen Kollegien am 11.6.1869 600 Taler zur Beschaffung eine Saug- und Druckkastenspritze, verschiedene Leitern, Feuerhaken, Schläuchen usw. bewilligten, wurde schließlich am 17.12.1869 die Freiwillige Feuerwehr Neustadt in Holstein gegründet, die damit nach den Feuerwehren in Kiel, Lütjenburg, Schleswig, Rendsburg, Tondern und Oldenburg in Holstein zu den ältesten Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig - Holstein gehört. Die technische Ausrüstung entwickelte sich nur langsam. Nachdem im Jahre 1922 das erste Spritzenhaus in der Kirchenstraße und 1924 ein Schlauchtrockenturm zur Verfügung standen, konnte im Jahre 1928 endlich das erste motorisierte Mannschafts- und Gerätefahrzeug mit einer Motorspritze angeschafft werden. Später folgten Löschgruppenfahrzeuge und eine Anhängeleiter, die von den Neustädter Feuerwehrmänner während des zweiten Weltkrieges u.a. auch bei den nach zahlreichen Luftangriffen in den Städten Hamburg, Kiel und Lübeck entstandenen Großbränden eingesetzt wurde.
 
Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges erhöhte sich die Einwohnerzahl bedingt durch die Aufnahme von Flüchtlingen ganz erheblich. Während im Jahre 1939 noch 9.281 Einwohner registriert wurden, war die Einwohnerzahl im Jahre 1950 auf 15.138 gestiegen. Anfang der fünfziger Jahre wurde mit der Erschliessung zahlreicher Wohngebiete und mit dem notwendigen Ausbau der Infrastruktur der Stadt begonnen. Die Neustädter Feuerwehr, die bereits im September 1945 zu ihrer ersten Versammlung nach dem Krieg zusammentraf, hatte sich neuen Aufgaben zu stellen und vor allem einen Nachholbedarf an Ausrüstung und Gerätschaften zu bewältigen. Ein Löschgruppenfahrzeug LF 32 sowie eine Drehleiter DL22, die als Gebrauchtfahrzeuge übernommen, instandgesetzt und schließlich mehr als 30 Jahren eingesetzt werden konnten, waren die ersten Beschaffungsma?nahmen in der Nachkriegszeit. Im Jahre 1971 konnte ein modernes und geräumiges Feuerwehrgerätehaus in der Kirchhofsallee eingeweiht werden, das in den Jahren 1983 und 1996 nochmals erweitert und ausgebaut wurde.
 
Mit der übergabe von vier Einsatzfahrzeugen im Jahre 1978, darunter eine neue Kraftfahrdrehleiter DL 30 und ein Tanklöschfahrzeug TLF 16, war zunächst eine jahrelange Aufbauphase abgeschlossen. Ständig steigende Anforderungen im Bereich technischen Hilfeleistungen aber auch bei der Brandbekämpfung führten bereits ab dem Jahre 1988 zu einem Beschaffungsprogramm, mit dem eine fast vollständige Erneuerung sowie Ergänzung des Fahrzeugbestandes der Neustädter Feuerwehr bis zum Jahre 2000 realisiert werden konnte. Rund 1,5 Mio. Euro wurde in dieser Zeit in Beschaffung von zehn Einsatzfahrzeugen sowie in leistungsfähige und moderne Ausrüstung und Gerätschaften investiert. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren konnte darüber hinaus im Jahre 2002 eine von der Neustädter ancora Marina gebautes Arbeitsboot in Dienst gestellt werden, das mit seiner umfangreichen Ausrüstung für die Brandbekämpfung und Hilfeleistung in den Hafenanlagen sowie im küstennahen Bereich hervorragend geeignet ist. über 200 Einsätze sind jährlich von der Neustädter Feuerwehr im Stadtgebiet sowie im näheren Umland zu leisten.
 
Eine kontinuierliche Ausbildung aber auch die Förderung des Nachwuchses sind daher notwendig, um den vielfältigen Aufgaben auch künftig gerecht zu werden. Die Freiwillige Feuerwehr verfügt im Jahre 2003 über 80 aktive Mitglieder sowie 19 Mitglieder in der Ehrenabteilung. 45 Jungen und Mädchen sind in der im Jahre 1984 gegründeten Jugendfeuerwehr organisiert. Mit einer Kraftfahrdrehleiter DLK 23/12, zwei Tanklöschfahrzeugen, zwei Löschgruppenfahrzeuge, einem Tragkraftspritzenfahrzeug, einem Rüstwagen RW 2, einem Gefahrgut - Fahrzeug, einem Einsatzleitfahrzeug, zwei Transportfahrzeugen, einem Arbeitsboot sowie zahlreichen speziellen Gerätschaften und einer gut ausgebildeten und engagierten Mannschaft zählt die Neustädter Feuerwehr heute zu den leistungsstärksten Wehren im Kreis Ostholstein. Eine moderne Feuerwehr ist natürlich auch im Internet vertreten.
 


Kirchhofsallee 4
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Weihnachtsgruß
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Suchbegriff(e): Feuerwehr, Feuer, Rettungsdienst, Rettung, Brand, Hilfe, Freund, Brandstiftung, Feuerwehrfest